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2016

 
 

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Depression und Angsterkrankung

 

Das vergangene Jahr (2013) brachte für mich passend zum Untertitel viele Begegnungen. Am Ende des Jahres kamen verschiedene Termine zusammen, die mich zu dieser Seite inspiriert hat.

Es gibt nicht "nur" die Depression für sich!

Nein es gibt die Depression auch in Verbindung mit anderen Krankheiten!

 
      
 

 
        
  Depressionen

sind weltweit und auch in Deutschland die am häufigsten vorkommende chronische Erkrankung.

Einige Zahlen und Fakten: (Auszug aus Broschüre Bundesministerium für Bildung und Forschung):

Mindestens vier Millionen Menschen, so neueste Schätzungen, leiden in Deutschland an depressiven Störungen. Diese gehören weltweit sowohl zu den häufigsten, als auch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen.

Jede unbehandelte Depression ist eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung: 15 Prozent aller Patienten mit schweren Depressionen vergällt die anhaltende Schwermut derart das Leben, dass sie nur noch in Selbstmord einen Ausweg aus der Düsternis ihres Seins sehen. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes begehen hierzulande jährlich mehr als 12.000 Menschen Selbstmord; die Experten gehen davon aus, dass 40 bis 50 Prozent dieser Suizide von nicht diagnostizierten oder nicht richtig behandelten depressiven Patienten verübt werden. Um ein vielfaches höher ist die Anzahl der vereitelten Selbstmorde. Mehr als die Hälfte der an einer Depression Erkrankten versucht mindestens einmal im Leben, sich umzubringen.

 
      
 

 
      
 

Depressionen und Angsterkrankung

oder auch andersrum

 

 

   

 

 

 

 

wird derzeit überarbeitet

 

das untenstehende betrifft das Thema Alkohol /Sucht

 

Einige Zahlen

  • Pro Jahr werden etwa 238.000 Strafdaten unter Alkoholeinfluss (etwa 7 % aller Straftaten) begangen.

  • Bei rund 33.000 Verkehrsunfällen mit Personenschaden (9% aller Verkehrsunfälle mit Personenschäden) ist Alkohol im Spiel und etwa 1.500 Personen werden jährlich bei Verkehrsunfällen mit Alkoholeinfluss getötet.

  • Etwa 1,6 Mio. Menschen (= 2,4 % der Wohnbevölkerung ab 18 Jahren) sind akut alkoholabhängig, Alkoholmissbrauch liegt aktuell bei etwa 2,65 Mio. Menschen (4 %) vor.

  • Die Anzahl von Personen, die im Laufe ihres Lebens gleichzeitig zu ihrer Alkoholabhängigkeit bzw. ihrem Alkoholmissbrauch psychische Störungen aufweisen, wird auf etwa 1,4 Mio. Personen geschätzt.

  • Jährlich werden etwa 2.200 Kinder mit einer Alkoholembryopathie (FAS) geboren. Die Zahl der Kinder, die von Geburt an durch Fetale Alkoholeffekte (FAE) in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind, dürfte um ein Vielfaches höher liegen.

  • Zwischen 3 und 5 Mio. Menschen sind als Angehörige von Alkoholabhängigen mitbetroffen.

  • In speziellen Einrichtungen der psychosozialen Versorgung wird jährlich bei etwas 150.000 Personen als Hauptdiagnose nach ICD - 10 eine Alkoholabhängigkeit bzw. ein schädlicher Alkoholkonsum diagnostiziert.

  • Arbeitsunfähigkeit und Invalidität wegen Alkoholabhängigkeit bzw. Alkoholpsychosen wird in etwa 92.000 Fällen pro Jahr festgestellt. Zur Frühberentung wegen Alkoholabhängigkeit bzw. Alkoholpsychosen kommt es in etwa 6.500 Fällen jährlich.

  • Der volkswirtschaftliche Schaden durch alkoholbezogene Morbidität und Mortalität beziffert sich auf etwa 20 Mrd. Euro jährlich. Der größte Schaden wird mit etwa 7 Mrd. Euro durch Mortalität verursacht.

Weiteres Informationsmaterial entnehmen Sie bitte der einschlägigen Fachliteratur.

 
     
   
     
 

Diagnoseinstrumente

 
   

Cage - Fragen

ICD - 10 Fragen zur Alkoholabhängigkeit

   

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

regelmäßiger Alkoholkonsum kann zu vielfältigen gesundheitlichen Problemen beitragen. Wir befragen unsere Patientinnen und Patienten deshalb regelmäßig nach ihren Alkoholtrinkgewohnheiten.

 

Bitte beantworten Sie die folgenden vier Fragen:

  • Haben Sie bisweilen das Gefühl, Sie sollten Ihren Alkoholkonsum verringern?

Ja 0    Nein 0

  • Hat Sie jemand durch Kritisieren Ihres Trinkens verärgert?

Ja 0    Nein 0

  • Fühlen Sie sich manchmal wegen Ihres Trinkens schlecht oder schuldig?

Ja 0    Nein 0

  • Haben Sie schon einmal morgens Alkohol getrunken, um sich zu beruhigen oder einen Kater loszuwerden?

Ja 0    Nein 0

 

 

 

Auswertung zu den CAGE- Fragen

Bei zwei oder mehr positiven Antworten ist das Vorliegen eines Alkoholmissbrauchs wahrscheinlich; möglicherweise hat sich auch bereits eine Alkoholabhängigkeit entwickelt. Um eine Alkoholabhängigkeit auszuschließen oder zu bestätigen können die Fragen nach ICD - 10 eingesetzt werden. (Feld auf der rechten Seite)

 

Wenn dabei auch noch Depressionen "im Spiel" sind, sollten Sie sich für beides Hilfe suchen.

DHS und BZgA (siehe unten) nennen Ihnen gerne Anlaufstellen in Ihrer Nähe.

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Alkohol kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen und abhängig machen. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, desto besser können sie auch behandelt werden - und zwar bevor es zu möglicherweise nicht wieder gut zu machenden gesundheitlichen Schädigungen kommt.

Wir bitten Sie deshalb, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Spüren Sie (häufig) einen starken Drang, eine Art unbezwingbares Verlangen, Alkohol zu trinken?

Ja 0    Nein 0

  • Kommt es vor, dass Sie nicht mehr aufhören können zu trinken, wenn Sie einmal begonnen haben?

Ja 0    Nein 0

  • Trinken Sie manchmal morgens, um eine bestehende Übelkeit oder das Zittern (z.B. Ihrer Hände) zu lindern?

Ja 0    Nein 0

  • Brauchen Sie zunehmend mehr Alkohol, bevor Sie eine bestimmte (die gewünschte) Wirkung erzielen?

Ja 0    Nein 0

  • Ändern Sie Tagespläne, um Alkohol trinken zu können bzw. richten Sie den Tag so ein, dass Sie regelmäßig Alkohol konsumieren können?

Ja 0    Nein 0

  • Trinken Sie, obwohl Sie spüren, dass der Alkoholkonsum Ihnen körperlich, psychisch oder sozial schadet?

Ja 0    Nein 0

 

Auswertung zum ICD - 10 Fragen

Bei drei und mehr positiven Antworten ist von einer Alkoholabhängigkeit auszugehen. In diesem Fall ist die Zusammenarbeit mit einer auf die Beratung und Behandlung Alkoholabhängiger spezialisierten Einrichtung wünschenswert. DHS und BZgA (siehe unten) nennen Ihnen gerne Anlaufstellen in Ihrer Nähe.

   
 
      
   
      
 

Komorbidität (=gleichzeitiges Vorliegen mehrerer psychiatrischer Erkrankungen)

Alkoholabhängigkeit und psychiatrische Komorbidität

 - ist psychiatrische Komorbidität ein seltenes Phänomen?

  • Epidemiological Catchment Area Study:
    20.000 Einwohner der USA - 37 % der Alkoholkranken und 53 % der Drogenkranken wiesen zumindest eine zusätzliche psychiatrische komorbide Störung auf. (Regier at al. 1990)

  • STAR*D-Study (1484 Fälle)
    Sequenced Treatment Altematives do Relieve Depression
    28 % der Patienten mit Depression hatten gleichzeitig eine Suchterkrankung DAVIS et al 2005

Zunehmend größere Bedeutung in Forschung und Praxis wird die Bestimmung der Kormorbidität der Patienten bekommen. So können Patienten danach charakterisiert werden, ob zeitlich gesehen zuerst ein Alkoholproblem und dann eine andere psychische Störung aufgetreten ist (schädlicher Gebrauch / Abhängigkeit primär und eine Angsterkrankung oder Depression sekundär) oder ob die Reihenfolge umgekehrt war (Alkoholkrankheit sekundär).

Am häufigsten kommen alkoholbedingte Störungen gemeinsam mit Angsterkrankungen vor. Dabei haben Panikstörung und Alkoholismus die engste Beziehung miteinander, mit Phobien besteht eine weniger enge Beziehung. Wahrscheinlich mindern viele Angstpatienten ihre Symptome mit Alkohol (Selbst-Medikations-Hypothese). Wenn Angstpatienten aber alkoholabhängig geworden sind, ist nicht mehr entscheidbar, ob jeweils auftretende Angstsymptome den initialen Beschwerden entsprechen oder ob diese nicht inzwischen Ausdruck von Entzugssymptomen geworden sind.

Depressionen und alkoholbedingte Störungen kommen ebenfalls häufig miteinander vor. Wahrscheinlich existiert kein gemeinsamer genetischer Hintergrund für das gemeinsame Auftreten beider Störungen. Vielmehr ist anzunehmen, dass in einer Untergruppe von Patienten mit Alkoholabhängigkeit die allgemeine Zunahme von alkoholbezogenen Lebensproblemen sekundär zu Depressionen führt. Ausgeprägte Depressionen mit Suizidalität finden sich zudem häufig als Folge exzessiven Trinkens, die im Rahmen von Entgiftungen meist abklingen.

Patienten mit Manien neigen dazu, während dieser Episoden exzessiv Alkohol zu konsumieren.

Bei der Untergruppe meist männlicher Patienten mit dissozialen Persönlichkeitsstörungen findet man nicht selten auch die frühe Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit; ebenso entwickeln Patienten mit Borderline - Persönlichkeitsstörungen häufig Alkoholprobleme. Unter Patienten mit schizophrenen Psychosen sind Alkoholprobleme zunehmend verbreitet.

 
      
   
      
 

Hilfreiche Kontaktadressen

Die Beratungs- und Behandlungsangebote sowie das Angebot an Selbsthilfegruppen im Suchtbereich sind äußerst vielfältig. Über das örtliche Angebot informieren unter anderem die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA.

  • Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. mit Sitz in Hamm ist der Zusammenschluss der in der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbände. Dazu gehören die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, öffentlich-rechtliche Träger der Suchtkrankenhilfe und Selbsthilfe- und Abstinenzverbände.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

www.dhs.de
59003 Hamm, Postfach 1369  Kontaktdaten siehe Homepage
  • Das BZgA - Info -Telefon beantwortet Fragen zur Suchtvorbeugung. Bei Alkohol- (oder anderen Abhängigkeits-) -problemen bietet das BZgA - Telefon eine erste persönliche Beratung mit dem Ziel, Ratsuchende an geeignete lokale Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln..

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA

www.bzga.de
51109 Köln, Postfach 91 01 5  Kontaktdaten siehe Homepage
    

BZGA - Info Telefon

02 21 / 89 20 31
Mo. - Do. 10.00 - 22.00 Uhr
Fr. - So 10.00 - 18.00 Uhr
  • Weitere wichtige Kontaktadressen

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

www.freundeskreisesucht.de
   

Anonyme Alkoholiker

www.anonyme-alkoholiker.de
für Angehörige von Alkoholikern www.al-anon.de
   

Blaues Kreuz

www.blaues-kreuz.de
   

Kreuzbund

www.kreuzbund.de
  • Rems-Murr-Kreis und im Bereich der Selbsthilfe

Gesundheitsamt Waiblingen

Suchtberatungsstelle Schorndorf

>> siehe Telefonbuch <<
 
     
   
     
 
           
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Hinweis:
Es besteht für diese Seite kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Quellen: Auszugsweise aus Broschüre DHS - Info - Alkoholabhängigkeit und Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Quellen werden sofern bekannt angegeben. Sollte einmal eine Quellenangabe fehlen, ist dies unbeabsichtigt. Ggf. einfach eine kurze Mitteilung per Mail. Vielen Dank!
Bitte: Falls Sie mir zum Thema zusätzliches Material zur Verfügung stellen wollen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Auch wenn Sie Fachmann sind und zum Thema ein Grußwort schreiben können / mögen.

 
      
 

 
 

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