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Paule Iwiwi

 

D u

 
   
 

 

Depression und   Wege

 

Wissen

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken;

sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

Konfuzius

 
 
 
Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten.

Fernöstliche Weisheit

   
  Wenn Du das das Foto oben anschaust . . .                 . . . sag mir wie es oben weiter geht?

Du weißt es nicht?

Möglichkeiten

  • Gar nicht?
  • Weiter nach oben? Eben oder abwärts?
  • Es gibt mehrere Wege / Möglichkeiten?

Und jetzt? Wie bekommst Du heraus wie es weiter geht?

  • Du gehst den Weg hoch und schaust?
  • Du fragst jemanden der den Weg schon gegangen ist?

Mhm, wie ist das bei einer Depression?

   
 

Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.

Konfuzius

 

Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden.

Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton

 

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen,

die Stille wäre unerträglich.

Anonym

   
Am Anfang meiner eigenen Depression war mir das Ganze fremd und erschreckend!

Als erstes erfuhr im ich schon im Krankenhaus, dass es viele Menschen gibt, die diesen Weg gehen. Das war die erste Erleichterung.  Um so mehr ich mich mit der Krankheit Depression beschäftigte, sei es durch lesen entsprechender Fachbücher, sei es durch Ausbildungen, sei es durch viele, viele Gespräche mit anderen Betroffenen, um so mehr verlor sich der Schrecken.

Und nein - am Anfang und auch zwischendurch war das nicht immer möglich!

Die obigen Sprüche treffen auch auf meine Depression zu:

  • Spruch 1: Zu Beginn wusste ich nichts - und damit wusste ich auch nicht was ich tun könnte!
  • Spruch 2: Dann wusste ich die Möglichkeiten - konnte aber nicht!
  • Spruch 3: Irgendwann wusste ich, dass ich doch wenig wusste. Bei jedem Menschen mit Depressionen ist es anders und das gilt es immer zu berücksichtigen.
  • Spruch 4: Gilt wie alle vorherigen Sprüche für viele Dinge im Leben - aber auch halt bei Depressionen.
   
  Das Wissen um die Möglichkeiten

reicht leider nicht - zurück zur Frage vom Anfang: "Wie geht es oben weiter?"

Ich hatte Zeiten, da hätte ich gesagt:

  • Das ist mir vollkommen Wurst?
  • Da komme ich eh nicht hoch?

Das ist und darf am Anfang auch sein!

 

Mit der Zeit kam bei mir ein wichtiger Faktor dazu: Neugier

Wissen und Neugier gehören zusammen!

Wenn es wieder geht!

 

Hier nun ein Auszug aus: Werner Winkler: 99 Lösungswerkzeuge - Praxis der Problemlösung

Zunächst glaubte Frau Neumann dem Professor, als er ihr noch eine Lebenserwartung von einem halben Jahr zugestand. Aber irgendetwas in ihr sträubte sich dagegen, das widerspruchslos hinzunehmen.

Um Abstand zu gewinnen, packte sie ihre Reisetasche und fuhr in Richtung Osteuropa los. Sie hatte irgendwo gelesen, dort gäbe es viele Alternativmediziner und Wunderdoktoren, die schon manchem hoffnungslosen Fall das Leben verlängert hätten. Dabei ging es Frau Neumann weniger darum, die Wahrheit über ihren Zustand zu erfahren, sie war einfach neugierig, was andere dazu meinen und vor allem: welche Behandlung sie vorschlagen würden.

Mit Hilfe örtlicher Übersetzer lernte sie in den folgenden Wochen viele interessante und skurrile Menschen kennen und hörte sich geduldig deren Ratschläge an. Dabei ging es um Wallfahrtsorte, zu denen sie mit gläubigem Herzen pilgern solle, über eine russische Strahlentherapie bis hin zu diversen Wundermitteln aus Knoblauch, Zwiebeln und Honig.

Das mit dem Honig machte sie neugierig, hatte doch schon ihre Großmutter auf seine Heilkraft geschworen und sie selbst hatte in letzter Zeit den Eindruck, mehr davon essen zu müssen. Tatsächlich schaffte sie es, täglich die geforderte Menge (ca. 100g) zu sich zu nehmen.

Als sie ein halbes Jahr später in der Klinik auftauchte, schien der Professor überrascht. Auch die weiteren Untersuchungen brachten Erstaunliches zu Tage: Magen- und Darmtumore waren deutlich verkleinert, neue Geschwüre nicht auszumachen. Zwei Jahre später lebt Frau Neumann noch immer – und sie isst weiterhin täglich ihre Portion Honig, dem sie ihre unerwartete Genesung zuschreibt.

Was ist das Gegenteil von Neugier?

Sattheit? Selbstzufriedenheit? Vermutlich wird Neugier vor allem dadurch unterdrückt, dass man sich sicher ist, alles Wissenswerte zu einem bestimmten Thema (oder einer Person) bereits wahrgenommen zu haben. Neugierig sein hieße dann, sich zu öffnen für andere Perspektiven, Sichtweisen, Aspekte etc. Bei der Suche nach Lösungen zeigt sich das Fehlen von Neugier häufig als folgenschwerer Mangel.

Neugier hängt nämlich mit Hoffnung und Zuversicht zusammen. Und das sind erfahrungsgemäß starke Antreiber, die selbst schwierigste Lebenslagen in einem neuen Licht erscheinen lassen können. Dabei muss sich die Neugier gar nicht unbedingt in bestimmten Aktivitäten zeigen – bereits eine neugierige Haltung kann einen großen Unterschied bewirken. Auch im Gespräch mit anderen, beim Zuhören kann eine innere Haltung, die lautet “Ich bin mal neugierig, wie er/sie damit umgehen wird”, andere Signale aussenden als z.B. “Dieser arme, bedauernswerte

Mensch, das muss ja furchtbar schlimm sein”. Während sich eine neugierige Haltung leicht übertragen lässt und den anderen mit Zuversicht erfüllen kann, hält ihn das Bedauern eher in seiner Leidensperspektive gefangen.

Selbstverständlich gibt es Lebensrisiken und Ereignisse, die sich nicht ‘lösen’ lassen und die einfach hinzunehmen sind. Trotzdem kann man auf vielerlei Weisen mit so etwas umgehen, was einen großen Unterschied im täglichen Leben ausmacht. Hätte sich Frau Neumann aus dem Beispiel, statt neugierig auf die Reise zu gehen, aufgegeben – wer weiß, ob ihr der Honig auch auf dem Krankenbett oder in den eigenen vier Wänden geholfen hätte?

   
   
 
 
 
   

Hier noch ein Link auf auf zwei weitere Homepages von mir:

 
   

Eine private Initiative eines Betroffenen:

   

   

Schallenmüller und Partner
Familien- und Konfliktberatung / Coaching

   

Bei Fragen können Sie sich gerne melden!

 
   
 
   
 

   
   
     

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