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Paule Iwiwi

 

D u

 
   
 

 

Depression und   Wege

 

Freunde

Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.

Marlon Brando.

 
   

Auf dem Foto sind die Schatten von drei Personen zu sehen. Wir haben uns erst auf dem Jakobsweg in Roncevalles kennen gelernt und waren einige Etappen zusammen unterwegs.
Einer Amerikaner; einer Spanier aus Mallorca und einer aus Deutschland.
Der Amerikaner spricht Englisch und Französisch; der Spanier Spanisch und Französisch,; der Deutsche Deutsch und schulenglisch.

   

Freunde in der Not, gehen 1000 auf ein Lot!

   Woher kommt der Spruch und was sagt er?

Lot ist ein Gewicht. 1 Lot hat 16 1/3 Gramm. Du siehst also da kannst man nur wenige Freunde aufwiegen. In der Not trennt sich die Spreu vom Weizen und Du erkennst wer Deine wahren Freunde sind.

Die Einheit des Gewichts ist das Kilogramm (kg). Der tausendste Teil des Kilogramms heißt das Gramm (g). Der tausendste Teil des Gramms heißt das Milligramm (mg). Tausend Kilogramm heißen die Tonne.

Vergleichungen mit den früheren Maßen:

1 kg = 2 Pfund = 60 Lot = 600 Quentchen

1g = 3/5 Quentchen = 6 Cent = 60 Korn

1 Lot = 16 1/3 g

1 Quentchen = 1 2/3 g

1 Zentner = 50 kg

zu diesem Sprichwort gibt es zwei Interpretationen
Zum einen die gängigste, dass in der Not von den sogenannten Freunden nicht mal mehr so viele übrig
bleiben wie auf ein Lot (alte sehr kleine Gewichtseinheit s. o. ) gehen.

zum anderen gibt es auch die Interpretation,

dass in der Not echte Freunde es fertigbringen sich zu 1000 auf diesem kleinen Lot zusammen zu drängen. Also Unmögliches bewerkstelligen. Diese Interpretation ist aber sehr sehr selten. Die erste ist die gängigste!

Recherchiert im Internet (also nicht von mir) aus einem Forum

 

   Wie ist das bei Dir gewesen - bei Beginn der Depression?

Zu Beginn meines Krankenhausaufenthaltes haben sich viele "vermeintliche Freunde" nur einmal und dann nicht mehr gemeldet. Ein weiteres wichtiges Sprichwort kam dabei zum Zuge:

Der Spreu trennt sich vom Weizen!

Das ist zwar eine sehr schmerzliche Erfahrung, aber sehr wichtig! Bietet sie doch Platz für Neues, für neue Menschen die in das Leben treten. Natürlich gibt es immer wieder auch Freunde, die einfach mit der Situation nicht umgehen können. Ob das aber echte Freunde sind, mag ich nicht beurteilen.

   Wie war das in den vergangenen Jahren?

In den vergangenen Jahren hatte ich viele "vermeintliche Freunde"  in den Selbsthilfegruppen. Mein Gedanke, dass einen die Krankheit  verbindet war nur teilweise richtig. Letztendlich war es aber auch hier wie im normalen Leben vorher.

   Wie ist das heute (8/2013)?

Heute im Jahr 2013 versuche ich selber jedem Menschen in Not ein Freund zu sein. Darin hat sich wenig bis nichts geändert. Bei der Auswahl an Freunden bin ich aber viel vorsichtiger geworden.

Und wieder ein Sprichwort dazu:

Aus Schaden wird man klug!

Es gibt keinen Unterschied bei Menschen mit oder ohne Depressionen. Zum Beispiel war Shane in Südafrika für mich ein guter Freund. Ihm würde ich auch jederzeit helfen (siehe Seiten Südafrika), obwohl ich nur eine Woche mit ihm quasi zusammengelebt habe. Er sagte immer: It's easy! It's no problem! Seine Leichtigkeit zum Leben hätte ich gerne. Zumindest ein wenig.

Ansonsten sind Freunde für mich Stand heut nur wenige Personen. Zählbar an einer Hand!

 

Es sind die Freunde, die man um 4 Uhr morgens anrufen kann, welche von Bedeutung sind.

Marlene Dietrich

 

  Freunde - bei einer Depression . . .

. . . stellen sich häufig die Frage: "Ich bin so hilflos! Was kann ich denn tun?"

  • Einfach da sein - ohne aufdringlich und zu fordernd für Aktivitäten zu sein.
  • Selber Informationen über die Krankheit Depression einholen.
  • Auf sich selber aufpassen - als Angehöriger, Bekannter oder Freund ist es nicht immer einfach.

  Freunde - ohne eine Depression. . .

. . . stellen sich diese Frage nicht. Trotzdem ist es wert einmal darüber nachzudenken was einen guten Freund überhaupt ausmacht.

  • Bin ich ein wirklicher Freund? Oder bin ich immer nur der Nehmende?
  • Was ist, wäre mir, bei einem(r) Freund / Freundin wichtig?
  • Was bin ich bereit selber einzubringen?
  • Gehe ich in Vorleistung? Falls ich das immer mache - werde ich ausgenutzt?

 

  und ganz wichtig am Schluss:

Wer ist DEIN bester Freund?

Das frage ich immer mal wieder in der Selbsthilfegruppe.

Dort kommt immer mal die Aussage - auch als ein Grund für die Depression: "Ich habe mich vergessen!"

Also noch mal:

Wer ist DEIN bester Freund?

Das bist Du selber!

Manchmal tun wir uns, ob depressiv oder nicht, Dinge an die wir einem Freund nicht antun würden.

 

Hinweis: Ich nehme nicht für mich in Anspruch, dass die Aussagen für jeden zutreffend sein müssen. G.S.

   
 
 
 
   

Hier noch ein Link auf auf zwei weitere Homepages von mir:

 
   

Eine private Initiative eines Betroffenen:

   

   

Schallenmüller und Partner
Familien- und Konfliktberatung / Coaching

   

Bei Fragen können Sie sich gerne melden!

 
   
 
   
 

   
   
     

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