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Paule Iwiwi

 

D u

 
   
 

 

Depression und   Wege

 

Akzeptanz

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner.

 
   
 
 

Oh je, gleich am Anfang - als erstes, steht so etwas!?!?

Ich bin krank - Depressionen - was mir Angst macht, was sich nicht so richtig fassen lässt, und, das soll ich akzeptieren? ! ?

   

Vielleicht sind die folgenden Ausführungen doch hilfreich.

Im Jahr 2005 - die ersten Tage im Krankenhaus

Ich hatte ein Bild für die Ärztin in der PIA (Psychologische Institutsambulanz) gemalt und musste im Krankenhaus bleiben. Ein Weg auf dem Bild führte auf den Friedhof.

Wenn mir dort in den ersten Tagen des Aufenthaltes jemand gesagt hätte:

"Akzeptiere den IST - Stand,

akzeptiere dass du im Krankenhaus bist, dann hätte ich wohl einen Streit angefangen!"

Nach einer Woche traf ich auf dem Flur eine ältere Frau. Sie sagte immer wieder: "Ich will doch gar nicht hier sein." Er erwiderte ihr: Kämpfen Sie nicht gegen das da sein - kämpfen Sie für das weg kommen!"

Damit habe ich dann selber auch angefangen.

 
 

Bevor Sie sich ändern können, müssen Sie sich erst einmal annehmen.

Ein Problem, das sich stellt, anzunehmen, bedeutet, das Klima zu schaffen,

in dem Heilung stattfinden kann.

Jon Kabat-Zinn

 
 

In Büchern und vor allem auch in der Achtsamkeitsausbildung beschäftigte ich mich mehr mit dem Thema.

Was ist das Akzeptanz?

Akzeptanz bedeutet, dass man alle Aspekte seiner Selbst so annimmt, wie sie sind. Wenn man sich in der Kultivierung einer Handlung von Akzeptanz übt, begegnet man der Tendenz des Geistes, die angenehm erscheinenden Dinge zu suchen und die unangenehmen abzulehnen: So fällt es vielen Menschen schwer, ihre Schwächen anzunehmen. Häufig ist man in einer Haltung sich selbst gegenüber verstrickt, die etwa besagt:

Erst wenn ich diese oder jene Eigenschaft abgelegt habe, dann kann ich mich akzeptieren.

Ebenso verfährt man mit Partnerinnen oder Partnern und dies führt dann nicht selten zu schwerwiegenden Beziehungsproblemen.

In der Meditation beginnt man zunächst mit sich selbst: Man übt sich darin, sich so zu akzeptieren, wie man gerade ist, mit seinen Stärken und Schwächen.

Die innere Einstellung der Akzeptanz wird dadurch entwickelt, dass man lernt, jeden Auenblick als vollständig und ganz zu sehen und ihn so anzunehmen, wie er sich zeigt. Wenn man z.B. in einem aufgewühlten Geisteszustand ist, man sich gehetzt und chaotisch fühlt und sich dann zur Meditation hinsetzt oder hinlegt, bedeutet die Praxis der Achtsamkeit, genau dieses Chaos im Geist wahrzunehmen und zu akzeptieren. Eine Möglichkeit, mit dieser Körper-Geist-Erfahrung umzugehen, besteht darin, sie in diesem Moment als Chaos zu benennen und sich dem zu öffnen, was gerade da ist. Man stellt sich damit nicht unter Druck, sich zu entspannen oder sich beruhigen zu müssen.

Die Entwicklung von Akzeptanz  bedeutet nun aber nicht, dass man alles einfach fatalistisch so hinnimmt, wie es ist und in Passivität verfällt. Es bedeutet auch nicht, den Wunsch nach Veränderung zu unterdrücken, Ungerechtigkeiten zu tolerieren oder schlechten Angewohnheiten ihren Lauf zu lassen.

Laut Kabat-Zinn bedeutet Akzeptanz:

. . . die Bereitschaft, Menschen und Geschehnisse möglichst unvoreingenommen, möglichst frei von eigenen Interpretationen zu betrachten. Ein klarer, von Ängsten und vorgefassten Meinungen ungetrübter Geist erkennt die wirklichen Anforderungen einer Situation ungleich besser und ist in der Lage, entsprechend zu handeln.

 

Wichtig ist aber auch hier wieder zu betonen, dass die Entwicklung von Akzeptanz, so wie sie hier verstanden wird, Übung braucht. Meditation ist ein Weg, für den man sich immer wieder aufs Neue entscheiden muss.

aus dem Buch: Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie

 
 

Unser Verstand ist es gewöhnt, bei Auftreten von Problemen nach der Ursache zu forschen und nach Möglichkeiten zu suchen, den Ist-Zustand an den Soll-Zustand anzugleichen

Dieses Kontrollprinzip funktioniert in vielen Situationen sehr gut, allerdings nicht, wenn es um innere Reaktionen wie Gefühle und Gedanken geht. Zwar versuchen wir oft, schwierigen Gefühlen und Gedanken auszuweichen oder sie zu bekämpfen, dies gelingt jedoch häufig nur unvollständig oder kurzfristig und ist außerdem mit teils gravierenden > Nebenwirkungen <  verbunden.

In unserer Kultur wird dennoch vom einzelnen verlangt, bestimmte Gefühle nicht zu haben oder zumindest nicht zu zeigen. Bereitschaft und Akzeptanz sind wichtige Alternativen zum Kontrollprinzip, wenn es um unsere inneren Reaktionen geht.

 
 

Heute (2013), bzw. in den vergangenen Jahren werde und wurde ich immer wieder auch mit Ereignissen konfrontiert, mit denen ich nicht einverstanden bin oder sein will.

Die Achtsamkeitsausbildung ist schon einige Jahre abgeschlossen und ich nehme mir (fast) jeden Tag meine Zeit um mich auf meinen Atem zu konzentrieren.

Damit gelingt es mir, dass ich auf Ereignisse nicht immer sofort (und vielleicht unbedacht) reagiere.

 
 
Ein weiteres wichtiges Buch kam mit den Jahren auch noch ins Spiel:
 
  • Akzeptanz- und Commitment - Therapie für Angststörungen = Akzeptanz - Verhaltenstherapie
Die Akzeptanz- und Commitment - Therapie ist ein kognitiv - verhaltenstherapeutischer Ansatz, der darauf abzielt, menschliche Probleme mit Angst und Furcht auf eine achtsame, mitfühlende Weise zu behandeln und gleichzeitig die Menschen dazu zu ermutigen, in ihrem Leben das zu verfolgen, was ihnen wirklich am Herzen liegt.

Im Kern soll die ACT den Patienten helfen, drei Dinge zu tun: sich und andere mit Mitgefühl zu akzeptieren, eine für sich selbst wertvolle Neuorientierung für ihr Leben zu wählen und Handlungen auszuführen, die sich in diese Richtung bringen. ACT lehrt die Patienten, dass es in Ordnung ist, alle dabei auftretenden unerwünschten Gedanken oder Gefühle zuzulassen. Statt mit diesen Gedanken zu kämpfen, lernen Patienten, sie auf eine neue Weise als zu erlebende Erfahrungen zu akzeptieren, d. h. sie anzuerkennen.

 
ACT ist nicht nur die Abkürzung für Akzeptanz- und Commitment - Therapie. Das ACT - Akronym erfasst zugleich sehr schön die drei Kernschritte oder -themen dieses Ansatzes: Akzeptiere Gedanken und Gefühle (accept thoughts and feelings), wähle persönliche Werte, die als Richtung dienen (choose directions) und werde aktiv und unternimm Schritte (take actions):
 
  1. 1. Accept thougths and feelings: Akzeptiere Gedanken und Gefühle und nimm sie an, insbesondere die unerwünschten (Angst, Schmerz, Schuld, Unzulänglichkeit).

 
  1. 2. Choose directions: Dieser Schritt soll den Patienten helfen, eine Neuorientierung für ihr Leben zu finden, indem sie herausfinden, was "wirklich zählt" und was sie am Leben wertschätzen ("Wofür soll Ihr Leben stehen?"), und um sich dann genau darauf zu konzentrieren.

 
  1. 3. Take actions: In diesem Schritt geht es darum, sich zu Handlungen zu verpflichten und Schritte in Richtung wertgeschätzter Lebensziele zu unternehmen.

nur Auszugsweise Beschreibung

 
Mehr dazu finden Sie im Buch, oder auch wenn der beschriebene Kurs aus dem Buch angeboten wird.

Ich wende die Inhalte für mich selber (bei Depressionen) an und auch in dem von mir angebotenen Kurs.

 
 
Und noch etwas zum nachdenken:
 

Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.

aus Kamerun

 

Wer sich selbst akzeptiert, ist bereit, auch die anderen zu akzeptieren.

aus Spanien

 

Akzeptiere ich, dass jede Krise eine Chance ist,
dann nehme ich ihr ein großes Stück Macht über mich.

Nina Ruge

 

 

Die Reihe ist umgefallen

Du kannst das nicht mehr ändern

Du musst das akzeptieren!

 
   
 
 
 
   

Hier noch ein Link auf auf zwei weitere Homepages von mir:

 
   

Eine private Initiative eines Betroffenen:

   

   

Schallenmüller und Partner
Familien- und Konfliktberatung / Coaching

   

Bei Fragen können Sie sich gerne melden!

 
   
 
   
 

   
   
     

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