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Paule Iwiwi

 

D u

Depression und   Hoffnung

Wer kennt sie nicht – die Momente, in denen wir uns traurig, einsam oder niedergeschlagen fühlen? Stimmungstiefs gehören zu unserem Leben – wo Licht ist, da sind auch Schatten. Was aber wenn die Schatten größer werden?

In den vergangenen acht Jahren hatte ich monatlich ca. 50 Kontakte mit Betroffenen oder Angehörigen.

Wann hört das wieder auf? Wann wird es wieder besser? Wann wirken die Medis?

Fragen über Fragen: Hoffnung

Dum spiro, spero. - Solange ich atme, hoffe ich.

Japanisches Schriftzeichen für Hoffnung

Mhm!

2005 Jahresanfang Fusion ab 01.01.2005 - Chef von 153 Mitarbeitern

Ich weiß nicht wie lange das schon geht!? Ein Jahr, drei oder schon mehrere Jahre. Immer dieses AUF und AB.

Stress in der Arbeit. Konkurrenzkampf und "Spielchen" von Kollegen. Angst um den Arbeitsplatz bei mir und den meinen Mitarbeitern.

Die Aufgabe: Mitarbeiter aussortieren. Die gleichen Mitarbeiter die bisher für das Funktionieren des Unternehmens gesorgt haben.

     
     
Osterzeit 2005 Der Spruch des Vorstandes: "Ich brauche da einen Ackermann - Typen und der sind Sie nicht!"

Abgesetzt - Nachfolger wird der Personaler, der schon zur Fusion Mitarbeiter bewegt hat (aus dem Unternehmen!)

     
     
Mai 2005 Krankmeldung - über den Hausarzt / Allgemeinarzt

Recherche im Internet über Depressionen

Diagnose gefunden: schwere Depression!

     
     
Juni 2005 Suche nach einem Psychiater - oh je! Lange Wartefristen!

Termin WANN?

Auf der Suche - Hoffnung? Immer wieder!?

     
     
Mitte Juni 2005 Stationäre Aufnahme im Krankenhaus - ZfP Winnenden.

Es werden 11 1/2 Wochen daraus.

Mit sehr vielen auf und ab!

     
     

Bis zur Mitte des stationären Aufenthaltes wäre ich wohl jedem Menschen böse gewesen, wenn er von Hoffnung geredet hätte oder mir gesagt hätte: Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben.

  • Heute (10.08.2013) hat mich ein Mann, den ich aus einer Selbsthilfegruppe kenne gefragt: Ich muss da mal was fragen wegen den Antidepressiva. Wann helfen die, wann wirken die? Er hatte sie nach zwei, drei Tagen wieder weg gelassen.

Die Zeit bis heute

10.08.2013

Ja, auch da immer wieder mal ein Rückschlag, meist verursacht durch menschliche Enttäuschungen.

Immer wieder von Neuem anfangen und immer wieder bei der Hoffnung bleiben.

     
     

Was ist das, wenn einem immer wieder die Hoffnung schwindet?

In der Depression verspüre ich  keine Freude mehr, keine Hoffnung, keine Energie, keine Lust und keinen Mut!

Eigentlich spüre ich dann gar nichts mehr. In einer Zeitungsmeldung über die Selbsthilfegruppen war dazu die Rede vom "Das Gefühl der Gefühllosigkeit". Es gab damals viele Anfragen, weil sich Betroffene wieder erkennen konnten.

Tatsächlich fühlt man sich wie tot und erstarrt, alle Gefühle scheinen nicht mehr zu existieren. Besonders schlimm ist dies natürlich bei den positiven Gefühlen wie Freude, Spaß, Zuversicht und natürlich auch Hoffnung. Sogar das Gefühl, Hoffnung zu haben, dass man später wieder etwas fühlt, existiert nicht mehr. Und selbst die Erinnerung an Gefühle scheint nicht mehr zu funktionieren, man kann es sich fast nicht mehr vorstellen, dass man einmal etwas gern gemacht hat oder dass man an etwas Spaß gehabt hat.

Vor der Arbeit vor dem Spiegel die Maske aufsetzen, um dann in der Arbeit die Mitarbeiter zu motivieren.

Dort wird Fröhlichkeit vorgespielt. Es wird mitgelacht oder Anteilnahme vorgespielt.

 

Innen drinnen sieht es aber ganz anders aus. Die Empfindungen sind tot - nicht mehr vorhanden. Das liegt aber an der Depression selber.

In Gedanken war ich selber oft bei ganz, ganz anderen Gedanken.

 

Und, wo bleibt die Hoffnung?

Ich selber habe oft genug die Hoffnung verloren. Ende des Jahres habe ich geschrieben: Die Dinge ändern sich!" Ich war sicher die Depression überwunden zu haben. Es kam zu Rückschlägen.

Und, ja es gibt Hoffnung - auch wenn die Einleitung dazu jetzt lang war.

Depressionen sind gut behandelbar.

Medikamente (Antidepressiva) und die richtige Behandlung (Psychotherapie) und dazu noch eine Portion Geduld.

Und, zusätzlich die eine oder andere Veränderung an Dingen (Beruf, Partner) oder an der eigenen Einstellung zu manchem.

Mit der Zeit lernte ich auf jeden Fall mit der Depression - mit meiner Depression - umzugehen.

Das ist das Minimum und für mich der beste Weg. Ich akzeptiere

  1. meine Depression

  1. den IST - Stand

  1. und die unveränderlichen Dinge.

Ich nehme meine Depression mit auf meine Lebensreise. Darin dürfen auch Rückschläge vorkommen.

Und, damit auch für die Hoffnung so viel Platz gebraucht wird, noch eine Geschichte:

Die Geschichte von der Traurigkeit

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

      Die kleine Frau bückte sich ein wenig und frage: „Wer bist du?“

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf: „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

      „Ach, die Traurigkeit!“, rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

      „Du kennst mich?“, fragte die Traurigkeit misstrauisch.

      „Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

      „Ja, aber . . .“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“

      „Warum sollte ich vor dir davon laufen. Meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“ 

      „Ich . . . ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

      Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt“.

      Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

      „Ach, weißt du“, begann sie zögernd und äußerst verwundert, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“ Die Traurigkeit schluckte schwer. „Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bangen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führte zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich zusammen reißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

     „Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir oft begegnet.“

     Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich weinen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“ Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

      Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“

    Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „ Aber . . . aber – wer bist eigentlich du?“      „Ich?“, sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. Ich bin die Hoffnung.“

 

  Vielleicht wissen Sie jemanden dem die Geschichte helfen könnte: als

 

 
   

Hier noch ein Link auf auf zwei weitere Homepages von mir:

 
   

Eine private Initiative eines Betroffenen:

   

   

Schallenmüller und Partner
Familien- und Konfliktberatung / Coaching

   

Bei Fragen können Sie sich gerne melden!

 
   
 
   
 

   
   
     

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