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Paule Iwiwi

 

D u

Depression und   Notfallplan

Wer kennt sie nicht – die Momente, in denen wir uns traurig, einsam oder niedergeschlagen fühlen? Stimmungstiefs gehören zu unserem Leben – wo Licht ist, da sind auch Schatten. Was aber wenn die Schatten größer werden?

In den vergangenen acht Jahren hatte ich monatlich ca. 50 Kontakte mit Betroffenen oder Angehörigen.

Nach überstandener Depression ist die Angst vor einem "Rückfall" immer groß!

Das war auch Thema in meiner Selbsthilfegruppe: Was tun wenn die Stimmung kippt?

26. August 2005 Ein „Dreier“ - Gespräch
An diesem Freitag fand ein Dreier-Gespräch mit dem Oberarzt, meiner Frau und mir statt. Es geht um die Entlassung nach 11 1/2 Wochen Krankenhausaufenthalt wegen schweren Depressionen. Das Gespräch war äußerst wichtig für mich. Erschüttern kann mich derzeit nichts.

Sehr wichtig war:

  • nicht zu sicher sein

  • mit Rückschlägen rechnen

  • bei Rückschlägen kommen und reden

  • Arznei weiter nehmen

Das sehe ich alles ein und werde mich auch daran halten. Froh bin ich, dass die ambulante Behandlung in der Pia weiter geht. Einen ersten Termin habe ich am selben Tag vereinbart.

 

 

29. Juli 2013 Er hatte Recht!
Es sind einige Jahre vergangen. Das Gespräch bei der Entlassung war immer wieder mal - und dann immer ganz aktuell - präsent. Er hatte Recht!

Es kam immer wieder zu einem Rückschlag. Auch diese sind auf der Homepage nachzulesen.

 

 

Themenarbeit in der Selbsthilfegruppe - eines der ersten drei Themen - "Der Notfallplan"

Dieser wurde nicht vorgegeben - nein, er wurde von jedem Teilnehmer der Selbsthilfegruppe für sich selber erarbeitet. Ich möchte sie hier aufführen, wie wir das in der Gruppe auch gemacht haben. Vielleicht können, mögen Leser die Schritte für sich selber auch machen.

Diese Arbeit erfolgte in vier Schritten:

Schritt 1 - Einleitung - Die Macht der Gewohnheit

Dieser erste Schritt führt in eine (vermeintlich) ganz andere Richtung.

Dazu erhielten die Teilnehmer jeder für sich die folgende Aufgabe (Zeit 10 Minuten):

Teil 1 

"Zeichne vier gerade miteinander verbundene Linien, die durch alle neun Punkte gehen, durch jeden aber nur einmal, ohne den Bleistift vom Papier abzuheben.

Frage dich, nachdem du zwei unterschiedliche Versuche gemacht hast, was für Einschränkungen du dir beim Lösen des Problems auferlegt hast."

In der Praxis kommen durchaus Lösungszeiten von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden und auch bis zu Tagen vor.

Dies ist nicht ungewöhnlich und wird i. d. R. von erlernten Wahrnehmungsgewohnheiten und Bedingungen abhängig sein, die man sich selbst auferlegt:

 z.B. Arbeite ich immer von links nach rechts entsprechend meiner Lese- und Schreibrichtung? Beginne ich immer in einem Eckpunkt? Müssen die Geraden immer die gleiche Länge haben? Bleibt meine Wahrnehmung immer im Bereich des Quadrates, welches durch die Eckpunkte gebildet wird? Wie oft beginne ich mit dem gleichen Lösungsgedanken? Arbeite ich gewissermaßen ordentlich im symmetrischen rechtwinkligen System? Dürfen sich die Geraden außerhalb der Punkte schneiden?

Diese und ähnliche Einschränkungen oder Grenzen des Denkens und Tuns wird man abarbeiten müssen, um die Lösung selbständig zu finden. Insofern ist dieses Problem sehr gut geeignet, um einige kreative Bestimmungen zu erproben und darüber zu sprechen: Denken im vorgegebenen Rahmen, Ausstieg aus gewohnten Denkschematas, Intuition, Inkubation, Frustrationstoleranz.

 
 

                                                                                                                                als

 
Teil 1     

Setzen Sie mit einem Stift bei einem der neun Punkte an und verbinden Sie alle Punkte mit maximal vier geraden Linien.

Sie dürfen dabei weder den Stift absetzen, noch auf einer der bereits gezogenen Linien zurückfahren.

 

 

 

 

 

als

     
     
Teil 2    

Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir unzählige Gewohnheiten, die unser Denken und damit neue Lösungswege einschränken.

Nirgends stand, dass die Linien nicht über das "imaginäre" Quadrat hinausgehen dürfen.

 

 

 

 

 

als

     
     

Als weiteren Einstieg zum Notfallplan soll auch die folgende Geschichte dienen.

Ich gehe eine Strasse entlang

  Ich gehe eine Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren.

... Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder hinauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich falle schon wieder hinein...
aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine Schuld.
Ich komme auch sofort wieder heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.

Sogyal Rinpoche

 
     

Schritt 2 - Notfallplan

Die Vorbereitung dient dazu, dass sich jeder vielleicht über das normale Maß hinaus seine Gedanken für die folgenden Aufgaben macht. Diese überlegt und notiert jeder für sich. (Zeit jeweils 10 Minuten)

     
Teil 1    

 

Anzeichen?

 

 

 

 

 

 

 

als

     
  
  •  Austausch in der Gruppe (ggf. ergänzen)
 
     
Teil 2    

 

Was kann ich tun?

 

 

 

 

 

 

 

als

      
 
  • Austausch in der Gruppe (ggf. ergänzen)
 
     
Teil 3    

 

Wer hilft mir?

 

 

 

 

 

 

 

als

      
 
  •  Austausch in der Gruppe (ggf. ergänzen)
 

Folgende Punkte sind wichtig:

  • Jeder hat sich alleine Gedanken gemacht und für sich selber notiert

  • Beim Austausch in der Gruppe erkennt der Teilnehmer, dass die anderen ja ähnliche / gleiche Ergebnisse haben. Ggf. wird das eigene Ergebnis ergänzt.

Das Gesamtergebnis könnte dann so aussehen:

Teil 4    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

als

      
     

 

 
   

Hier noch ein Link auf auf zwei weitere Homepages von mir:

 
   

Eine private Initiative eines Betroffenen:

   

   

Schallenmüller und Partner
Familien- und Konfliktberatung / Coaching

   

Bei Fragen können Sie sich gerne melden!

 
   
 
   
 

   
   
     

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