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Paule Iwiwi

 

D u

Depression und Diagnose

Was ist mit mir?

Was habe ich eigentlich?

"Eigentlich" geht es mir doch gut!?!?

 

Ein persönlicher Hinweis:

Aus eigener Erfahrung und aus vielen Gesprächen in den Selbsthilfegruppen weiß ich, dass der Weg bis zur Diagnose Depression sehr lang sein kann. Die Diagnose wird nicht erkannt, nicht ernst genug genommen oder dann in eine falsche Richtung behandelt.

Das ist für den Betroffenen und sein Umfeld fatal. Wird doch die notwendige Behandlung hinaus geschoben.

Sollte Sie also den Verdacht einer Diagnose Depression für sich haben, haben Sie keine Angst und begeben Sie sich in Behandlung bei einem Arzt Ihres Vertrauens. In der Regel ist das der Allgemeinarzt.

Scheuen Sie sich nicht ggf. auch eine zweite Meinung einzuholen oder vor einem Gang zum Facharzt.

„Zwei-Fragen-Test“:
1. Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig bedrückt oder hoffnungslos?
2. Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun?

Werden beide Fragen mit „Ja“ beantwortet, ist die klinische Erfassung der formalen Diagnosekriterien erforderlich, da nur durch die explizite Erhebung aller relevanten Haupt- und Nebensymptome eine adäquate Diagnosestellung nach ICD-10 möglich ist.

Fragebogen der WHO   

Diagnose depressiver Episoden nach ICD-10 Kriterien

Im ICD-10 werden depressive Störungen als psychopathologische Syndrome von bestimmter Dauer innerhalb der diagnostischen Kategorie der „Affektiven Störungen“ definiert.

Die Ausführungen auf dieser Seite beziehen sich auf die unipolare depressive Störung, d. h. depressive Episoden (F32), rezidivierende depressive Störungen (F33), anhaltende affektive Störungen (hier nur: Dysthymie, F34.1) und sonstige affektive Störungen (hier nur: rezidivierende kurze depressive Störung, F38.1).

 

 

 

Zur Diagnosestellung einer depressiven Störung und ihrer Schweregradbestimmung nach ICD-10 sind die folgenden diagnostischen Kriterien maßgeblich (siehe auch Algorithmus 2):

  • Mindestens zwei (schwere Episode: drei) Hauptsymptome müssen mindestens zwei Wochen anhalten. Kürzere Zeiträume können berücksichtigt werden, wenn die Symptome ungewöhnlich schwer oder schnell aufgetreten sind.

  • Schweregradbestimmung: Die Patienten leiden zusätzlich zu den Hauptsymptomen unter mindestens zwei (leichte Episode, F32.0), drei- bis vier (mittelgradige Episode, F32.1) bzw. mindestens vier (schwere Episode, F32.2) Zusatzsymptomen.

  • Das somatische Syndrom ist bei leichter (F32.01) bzw. mittelgradiger depressiver Episode (F32.11) nur dann zu klassifizieren, wenn wenigstens vier dieser Symptome eindeutig feststellbar sind. Für die schwere depressive Episode ist diese Zusatzcodierung nicht vorgesehen, weil davon auszugehen ist, dass diese aufgrund ihrer Schwere die somatischen Symptome mit einschließt.

  • Eine schwere depressive Episode kann zusätzlich „mit psychotischen Symptomen“ (F32.3) klassifiziert werden, wenn Wahnideen (gewöhnlich Ideen der Versündigung, der Verarmung oder einer bevorstehenden Katastrophe), Halluzinationen oder ein depressiver Stupor auftreten.

Eine rezidivierende depressive Episode unterschiedlichen Schweregrades (F33.X) liegt vor, wenn es neben der gegenwärtigen depressiven Episode in der Vorgeschichte wenigstens eine weitere gab.

In der ICD-10 kann bei leichten- bzw. mittelgradigen depressiven Episoden auch klassifiziert werden, ob zusätzlich zu den Haupt- und Zusatzsymptomen ein somatisches Syndrom vorliegt. Typische Merkmale des somatischen Syndroms sind:

 

Subtypisierung: Somatisches Syndrom und psychotische Symptome

1. Interessenverlust oder Verlust der Freude an normalerweise angenehmen Aktivitäten;

2. mangelnde Fähigkeit, auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren;

3. frühmorgendliches Erwachen; zwei oder mehr Stunden vor der gewohnten Zeit;

4. Morgentief;

5. der objektive Befund einer psychomotorischen Hemmung oder Agitiertheit;

6. deutlicher Appetitverlust;

7. Gewichtsverlust, häufig mehr als 5 % des Körpergewichts im vergangenen Monat;

8. deutlicher Libidoverlust.

 

 

Erkennen depressiver Störungen

Beschwerden, die auf eine depressive Störung hinweisen

  • Allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, Mattigkeit;

  • Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen);

  • Appetitstörungen, Magendruck, Gewichtsverlust, Obstipation, Diarrhöe;

  • diffuser Kopfschmerz;

  • Druckgefühl in Hals und Brust, Globusgefühl;

  • funktionelle Störungen von Herz und Kreislauf (z. B. Tachykardie, Arrhythmie, Synkopen), Atmung (z. B. Dyspnoe), Magen und Darm;

  • Schwindelgefühle, Flimmern vor den Augen, Sehstörungen;

  • Muskelverspannungen, diffuse neuralgiforme Schmerzen;

  • Libidoverlust, Sistieren der Menstruation, Impotenz, sexuelle Funktionsstörungen;

  • Gedächtnisstörungen.

                                                                                                                                                        Quelle: S 3 - Leitlinie / Nationale Versorgungsleitlinie

Überblick

   

Hier noch ein Link auf auf zwei weitere Homepages von mir:

 
   

Eine private Initiative eines Betroffenen:

   

   

Schallenmüller und Partner
Familien- und Konfliktberatung / Coaching

   
 
   
 

   
   
     

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