Jakobsweg vom ??.10.2013 - ??.11.2013   

   
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 Andele, andele . . .

     
Person Günter Schallenmüller
 

 

 

      

Fotos von der Via de la Plata

     

Extrabericht: Camino Ein zweites Interview (aus dem Buch Zeitenwende)

Frage: „Du bist jetzt über drei Wochen unterwegs. Was bedeutet der Camino für dich?“
Antwort: „Er bedeutet den Beginn eines Weges - eines neuen Weges.“
Frage: „Was meinst du?“
Antwort: „Die Suche nach dem was ich noch in meinem Leben machen will.“
Frage: „Und? Weißt du es schon?“
Antwort: „Ja. So in etwa.“
Frage: „Kannst du mehr darüber sagen?“
„Nein, das ist noch zu früh.“
Frage: „Welche Erkenntnisse hast du gewonnen auf dem Camino?“
Antwort: „Oh, das sind einige!
1. Geh dein eigenes Tempo und nicht das anderer. Sonst könntest du vieles übersehen.“
Frage: „Ist dir das so ergangen?“
Antwort: „Ja, aber ich hatte Glück und hab es bemerkt.
2. Beobachte und lerne.“
Frage: „Was meinst du?“
Antwort: „Hier auf dem Camino trifft sich die Welt. Ich hab bis jetzt viel für mich mitnehmen können. Dann jeden Tag woanders - neue Menschen.
3. Sei aufmerksam und hab Respekt.“
Frage: „Was ist das jetzt?“
Antwort: „Aufmerksam in dir drin. Du bekommst auch dort Wegzeichen.
Vielleicht schwieriger wahr zu nehmen als auf dem Camino.
Deshalb sei aufmerksam. Natürlich auch auf dem Camino - Wegzeichen
und alles was dir begegnet.“
Frage: „Respekt??“
Antwort: „Ja! Wie sehr achtest du alles? Eine Unterkunft, warm Wasser, ein nettes Wort, die Natur. Das alles hat Respekt verdient. Und, auch wichtig. Was denkst du von dir selber?
4. Das hab ich auch gelernt. Es gibt immer einen Weg. Manches mal weißt du keinen Ausweg. Aber es gibt immer einen Weg.“
Frage: „Ist dir das auch so ergangen?“
Antwort: „Ja, aber auch hier hatte ich Glück. Ich wäre fast einen falschen Weg gegangen.“
Frage: „Ist dir sonst noch etwas wichtig, was du zum Camino sagen möchtest?“
Antwort: „Ja! Eines ist noch wichtig. Man sollte nicht meinen, dass der Camino deine Probleme löst. Das muss jeder selber machen. Der Camino kann die Blickrichtung verändern und den Horizont erweitern. Und dann noch: Ich habe mit allem und jedem meinen Frieden gefunden.“
„Vielen Dank!“
„Bitte, bitte.“
Das Interviewe führte erneut exklusiv: Kleiner Zeh rechts mit Großhirn.

 

 

   Stand: 01.04.2013
   Buen Camino   Günter Schallenmüller

   
   
     

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