Jakobsweg vom 30.10.2012 - 07.11.2012         

 
 

 

 
 

 

 
   
 

  
  

 

  
  
 

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Vor dem Aufbruch

Morgen breche ich auf,
zum Jakobsweg breche ich auf .
Alle wünschen mir Glück.
Alle freu`n sich mit mir,
sie beneiden mich gar.
Nur Du, Herr, weißt mehr:

Du kennst meine Angst,
die Angst vor der Fremde,
die Angst vor dem Weg,
die Angst zu versagen,
die Angst, nie anzukommen
an meinem Ziel.

Dabei bist Du doch der Weg, dabei bist Du ja mein Ziel,
dabei bist Du meine Freude,
dabei bist Du all mein Trost!
Endlich kann ich mich freuen
und Du freust Dich mit mir.

Elisabeth Alferink

(aus:
Ein spiritueller Wegbegleiter)

 

 

 

 

Pilgersegen

am 28.10.2012 in

 Korb             

  
  

. . . in der Kirche in Korb!

Am gleichen Tag war auch Taufgottesdienst für Jana und Leonie!

Ich werde die beiden in Gedanken auf den Weg mitnehmen

und in der Kathedrale von Santiago de Compostela für einen guten Lebensweg bitten

 

                                                                                                                                  

       

   

    

 

 

Von links:

RoHa

SabA

GuenSch

 

 

Den ersten Stempel

in den Pilgerausweis

es auch gleich!

 

Vielen Dank!

     
  Danke Eli dass Du Fotos gemacht hast  

                                                                                                                                  

Mit diesem Pilgergottesdienst schließt sich für mich ein weiterer Kreis.

2005 war der Pilgergottesdienst in der Schlosskirche in Winnenden.

Damals begann der weitere Weg aus der Depression und der Weg die Öffentlichkeit für die Krankheit Depression zu sensibilisieren. Und, auch Selbsthilfegruppen zu gründen.

Damals war ich auch zum ersten Mal auf dem Camino. Vorher keine Ahnung habe ich vieles dazu gelernt und bin schon häufig unterwegs gewesen.

Warum schließt sich der Kreis?

Mein weiterer Lebensweg wird mich weiterhin im Bereich der Depression und der damit verbundenen vielfältigen Öffentlichkeitsarbeit und auch des Caminos unterwegs sein lassen.

Heute denke ich aber, dass ich mit meinem Wissen, den Menschen besser helfen kann, wie mit der Gründung von Selbsthilfegruppen.

Aus diesem Grunde hier auch die Geschichte: Glück oder Unglück

Diese Geschichte handelt von einem Bauern und seinem Sohn.

Eines Tages lief das schönste Pferd eines chinesischen Bauern davon.

Alle Nachbarn bedauerten den Bauer und beklagten den Verlust.

Nur der Bauer sagte: ,,Unglück, wer weiß?"

Nach einigen Tagen kam sein Pferd zurück und mit ihm kamen einige Wildpferde.

Die Nachbarn beglückwünschten den Bauern.

Dieser aber sagte: ,,Glück, wer weiß?"

Als sein Sohn eines der Wildpferde zähmen wollte, wurde er abgeworfen und brach sich ein Bein.

Wieder klagten die Nachbarn und sprachen von einem großen Unglück, der Bauer aber sagte "Unglück, wer weiß?"

Kurz darauf kamen die Soldaten des Kaisers, um junge Männer für den Krieg zu rekrutieren.

Da der Sohn des Bauern sein Bein gebrochen hatte, taugte er nicht für den Krieg und konnte so daheim bleiben.

Die darin enthaltene Weisheit: Glück oder Unglück? Man weiß es nie.

 

oder neu umgeschrieben

Glück oder Unglück

Diese Geschichte handelt von einem Pilger und seinem Engagement Menschen für die Krankheit Depression zu sensibilisieren.

Er wurde schon am Anfang gefragt: "Warum machst Du das? Was hast Du davon?"

Er sagte immer: "Es ist notwendig und ich hoffe es hilft wenigstens einem Menschen in seiner Not!"

Mittendrin war er oft verzagt und verzweifelt. Für eine Pilgerschaft quer durch Deutschland war die Beteiligung mit Spenden nicht so viel wie erhofft.

Manche sagten: "Siehst Du - das lohnt sich nicht!"

Er sagte darauf: "Doch, ich habe eine 80 - jährige Frau getroffen die mir als zweitem Menschen nach ihrem Arzt von ihren Depressionen erzählt hat! Doch es lohnt sich!"

Er wurde nicht müde. Ein Jahr später - ein eigentlich unmöglicher Benefiz - Murmellauf! Es gab welche die sagten: "Wir helfen da nicht mit!"

Er war doch nicht alleine und die Veranstaltung wurde mit Hilfe von vielen Menschen ein Erfolg!

Ihm wurde wieder gesagt: "Der Erfolg hätte größer sein müssen!"

Er sagte darauf: "Die nächtlichen Runden mit einem Menschen, für den sich wohl oft niemand Zeit nimmt, waren für mich sehr schön! Und die vielen lachenden Gesichter der Helfer bei der Schlussrunde. Und, ach - da war so vieles.

Später wurde er angezeigt!

Jemand sagte zu ihm: "Siehst du, ich habe es dir schon vor Jahren gesagt! Es lohnt sich nicht!"

Er erlebte zwei schlimme Jahre mit vielen, vielen Tiefs!

Das Verfahren wurde eingestellt. Aber trotzdem: 900 Euro Strafe

"Das hast  du nun davon!", sagte ihm jemand.

Irgendwie wusste Gott davon. In dem Jahr gab es viele Äpfel.

Er sagte darauf: "Ich bin gesund und kann Äpfel auflesen. Genau 286 Sack Äpfel 858 Körbchen brauche ich!"

Er war an der frischen Luft, hatte Bewegung, konnte vielen Gedanken nachgehen und sich auf den Jakobsweg freuen! Am Ende hatte ich 10.565 kg aufgelesen!

Jetzt - endlich geht es los!

Er denkt: "Was andere sagen ist wichtig zu hören und zu gewichten! Trotzdem höre ich auch auf mein Herz!"

Glück oder Unglück? Man weiß es nie. 

 
   
 

  
  

 

 

 Fin

 
Stand: 31.12.2012

Stand: 31.12.2012

 
 
 
   
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