Jakobsweg - Camino Norde ab Asturias          

   
   

          es kam aber anders                                                                                                                                                                                                                                                     es kam aber anders

   
   

vom 23.05. - 07.06.2011

   
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  Vorbereitung
 
  Der Weg
  
 
 
 
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Die Rückkehr 

aus 2008 

Camino Primitivo 

Oviedo - Santiago

"Unterwegs" 

 

 
 

Anflug auf Palma 

 

 

 

erste Etappe

 
 
 

Nass

 
 
 

Nässer

 
  
 

ein Problem

 
 
 

Glaube

 
 
 

Vertrauen

 
 
 

Hoffnung

 
 
 

neue Höhen

 
 
 

Anstrengung

 
 
 

hört nicht auf 

 
 
 

obenauf 

 
 
 

neue Sichtweisen

 
 
 

 Dinge ändern sich

 
 
 

Achtung vor dem Weg

 
 
 

Respekt vor altem

 
 
 

 was hat der schon alles

gesehen?

 
 
 

Versuchungen

 
 
 

Freundschaft

 
 
 
 

und

 

Mahlzeit

 

Pulpo

 
 

 
 

war gut!

 
 
 
 
 

Neuer Tag

 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Danke!

 
 
 
 
 
Ein alter Spanier holt mir Wasser aus einer Quelle.
Ich hatte schon lange nichts mehr getrunken.
 Das war das beste Wasser das ich je getrunken habe.
 
 
 
 
 

Herberge

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Rückkehr 

aus 2008 

"Pfützenbilder" 

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

  
 

 
 

Die Rückkehr 

aus 2008 

"Flagge zeigen!" 

 

Mit der Flagge von Tibet um den Rucksack die letzten 5 km

 

meine Mutter am Telefon 

 

Kathedrale außen

 

Kathedrale außen

 
 

Die Rückkehr 

aus 2008 

"Santiago de C." 

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 Eine tolle Flugkarte

 

 
 

Weitere Fotos aus

Santiago de Composela

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ergebnisse  

 
 

2005

 

"Wenn es soweit ist,

 weißt Du, was Du

was Du tun musst!"
 

 

 

 
 
 
 

2008

 

"Alles ist gut!"

 

 

 

 
 
 
 

2009

 

"Was war - war! 

Was ist - ist!

Was kommt - kommt!"

 

 

 

 
 
 
 

2011

 

"Suche nicht

nach dem Sinn!"

 

 

 

 

 

 
Günter

Schallenmüller 

 

ISBN: 978-3-86812-114-8

(zu Amazon Text anklicken) Zeitenwende: Aus der Psychiatrie auf den Jakobsweg

 
 

zur Homepage 

 

 
 
 

Copyright ©

Günter Schallenmüller

 

Clefferle * * * Ui, ui ui !

     

Unterwegs

.    

.    
      

«Was den freiwilligen Tod betrifft: Ich sehe in ihm weder eine Sünde noch eine Feigheit. Aber ich halte den Gedanken, dass dieser Ausweg uns offen steht, für eine gute Hilfe im Bestehen des Lebens und all seiner Bedrängnisse.»

Hermann Hesse (1877 - 1962)

Berichte vom Weg - aber anders wie geplant!

  23.05.2011

Wenn du wirklich geh'n willst, geh. Beginne mit dem ersten Schritt. Wenn nicht heute, wann dann?

   
  Schorndorf - Flughafen - Schorndorf
   
 

Bericht zum Tag

"Die Seele hat Vorfahrt!" von Flensburg nach Konstanz

 Aufbruch auf vielfältige Art

Das war heute wirklich ein Aufbruch auf vielfältige Art. Gestern Abend hat uns noch unsere liebe Nachbarin besucht und wir haben ein Gläschen Sekt zum Abschied getrunken. Dabei bat sie mich, ob sie nicht mit zum Flughafen kommen dürfe. Na klar - kein Problem.

Alles ist gepackt, der Rucksack ist gefüllt, der Pilgerstab steht bereit und die Aufregung steigt langsam.

Meine Mädels verabschieden sich alle der Reihe nach noch einmal.

Gewohnt wie immer schaue ich gegen halb elf noch einmal meine E-Mails an um dann danach schlafen zu gehen.

Eine E-Mail lässt mich dann aber überhaupt nicht mehr schlafen. Auf den Inhalt möchte ich hier nicht weiter eingehen. Ich schreibe einige Kommentare dazu und schicke die E-Mail weiter.

Der Wecker steht auf drei Uhr.

Traurig, wütende ich weiß es nicht packe ich in meinen Rucksack noch eine ganze Ladung an weiteren Tabletten. Ich komme nicht mehr nach Hause!

Bis zum Weckerklingeln schlafe ich nicht mehr viel, sondern döse nur vor mich hin.

Nach dem Aufstehen fragt Marion ob noch etwas gekommen ist. Sie meint eine E-Mail. Ich sage ja und lasse sie die Mail dann lesen. Ich sage nichts dazu.

Jetzt muss man wissen, dass ich im Jahr 2008 schon einmal auf den Jakobsweg gegangen bin und vorher gesagt habe: Ich weiß nicht ob ich wieder komme.

Eine unheimlich grässliche Situation für meine Marion.

Ich muss daher dreimal Versprechen, dass ich mir nichts tun werde. Das mache ich auch und denke jedes Mal - gelogen! 

Pünktlich kurz vor 4 Uhr kommt unsere Nachbarin. Wir fahren los. Zum Flughafen sind es ca. 45 Minuten. Die Gedanken rasen. Die Nachbarin sitzt hinten und Marion hält meine Hand. Auf halber Strecke sage ich: Ich weiß nicht ob ich fliegen soll. Marion sagt nichts und unsere Nachbarin meint: Na klar.

Die Gedanken gehen weiter im Kreis. Ich habe vier verschiedenen Menschen ein Versprechen gegeben. Wenn ich jetzt fliege, bin ich mir nicht sicher ob ich es einhalten kann. Ich denke eher nicht. Auf dem Weg würde ich immer wieder meine E-Mails anschauen. Der Weg würde mir nichts bringen. Bestimmt nicht das was ich mir erhofft oder gewünscht hätte.

Kann ich meiner Marion das antun? Die ganze Zeit Angst!

Da vorne ist der Flughafen. Er kommt immer näher. Bei der nächsten Ampel geht es links zum Abflugbereich. Wir sind zeitig dran.

Soll ich in Spanien pilgern und Marion zerreist es daheim?

Nein, das kann und darf ich nicht!

Ich fahre zwar links, aber scharf links und so bin ich wieder auf der Gegenspur. Ich fahre wieder nach Hause - kein Flug - kein Jakobsweg!

Marion fällt ein Stein von der Seele. Ihr hat es immer mehr - je näher wir zum Flughafen gekommen sind - den Hals zugeschnürt.

Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, würde ich in Palma de Mallorca in den Flieger nach Oviedo / Asturias einsteigen.

Ich bin froh, dass ich geblieben bin!

Alles was nach Santiago de Compostela kommen soll werde ich im Herbst mitnehmen.   

Das Motto für 2011 ist: Aufbruch auf vielfältige Art.

Das war heute ein doppelter Aufbruch.

Am Nachmittag um halb vier bin ich mir sicher, es wäre schief gegangen.

Achtsamkeitsmeditation: 10S * 20S * 10S

   

  24.05.2011

Wie dein Stab dich stützt, so sei auch du deinen Mitpilgern Stab und Stütze auf ihrem Weg.

   
 36 km Soto de Luina - Almuna Luarca
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

„Auf der Suche nach dem verlorenen Sinn!“

Das steht ganz unten auf meiner Packliste. Um sich mit dem Thema zu Sinn und Sinnfragen zu beschäftigen ist es nicht notwendig auf den Jakobsweg zu gehen. Allerdings bietet der Jakobsweg und so war es auch gedacht einfach eine Reduzierung der Ablenkungen.

Nun das hat ja jetzt nicht geklappt

Beschäftigen kann ich mich aber trotzdem damit. Gerade eben weil es mit dem Jakobsweg nicht geklappt hat. Es wir also kein Jakobsweg mit den Füßen werden - aber trotzdem auf gewisse Art ein Jakobsweg.

Heute habe ich mich auch bei meinem Psychologen zurück gemeldet. Er vergewissert mir, dass ich mich jederzeit melden kann und er mir auch hilft falls eine schnelle Aufnahme ins Krankenhaus notwendig würde.

Es sind auch andere Dinge zu klären - heute muss ich aber erst einmal alles verdauen.

Achtsamkeitsmeditation: 10S

 
   

  25.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 40,6 km Almuna Luarca Tapia de Casariego
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Drängenden Fragen nachgehen

Das Gefühl der Sinnlosigkeit ist ein Erlebnis, das den Menschen in einer depressiven Phase außerordentlich bewegt. Die ganze Schwere und Hoffnungslosigkeit, die die Depression begleiten, finden in diesem Gefühl von sinnlos erscheinendem Leben ihren Ausdruck. In der Tiefe der Depression kann die Frage nach dem Sinn des Lebens mit der Krankheit allerdings nie beantwortet werden.

Dennoch werden in der Krankheit Fragen bewegt, die den Menschen gerade in Zeiten der Gesundheit nicht gleichgültig lassen dürfen. Deshalb sind Sinnfragen, wie: "Was erwarte ich von meinem Leben?" oder "Wofür, mit welchem Ziel lebe ich?" durchaus aufzugreifen, wenn der Betroffene wieder in der Lage ist, sich damit zu beschäftigen.                                                                    (aus: Depression und Angst)

Seit meinem Aufenthalt im Krankenhaus beschäftige ich mit der Frage nach dem Sinn.

Dem Sinn des / meines Lebens?

Dem Sinn der eigenen Depression?

Dem Sinn der vielen Dinge, die im eigenen Umfeld geschehen?

Dem Sinn der vielen Dinge, die auf der Welt geschehen?

2005

Im Jahr 2005 bekam mein Leben im Tiefsten Abgrund - nämlich während meines stationären Aufenthaltes - wieder einen Sinn. Mit dem Sinn war ein Ziel verbunden. Beides brachte mich wieder aus dem Krankenhaus. Das gesamte Jahr 2005 ist nachzulesen in einem erst im Dezember 2007 erschienenen Buch >> Zeitenwende <<.

2008

In diesem Jahr gab es mehrere von mir gegründete Selbsthilfegruppen in mehreren Landkreisen. Den Verein Balance e.V. gab es schon über ein Jahr.

Wieder wurde ich mit dem Sinn konfrontiert. Damals bin ich erneut auf den Jakobsweg in Spanien. Dieses Mal nicht wissend ob ich überhaupt wieder zurückkommen werde. Auch damals habe ich mich gedanklich sehr mit dem Tod beschäftigt. Mit dem selbst herbei geführten Tod.

Die Entwicklung mit Selbsthilfegruppen und Verein ist nachzulesen im Buch >> Ich will! <<

Der Jakobsweg im Jahr 2008 ist nachzulesen im Buch >> Die Rückkehr <<

Beide Bücher sind dato heute noch nicht auf dem Markt.

2009

Einmal quer durch Deutschland. Warum? Um die Öffentlichkeit für das Thema Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Es ist tatsächlich gelungen, dass ich eine Anzahl von Grußworten bekommen habe und vor allem aber auch, dass die Presse über die Pilgerschaft und die Gründe dafür berichtet hat. Alles in allem ein riesengroßer Erfolg.

Auf diesem Weg war die Frage: Warum? Warum mache ich das überhaupt! Die Frage war aus mehrere Hinsicht sehr berechtigt.

Irgendwann ist sicher auch diese Zeit nachzulesen. Das Buch dazu ist ebenfalls fertig.

"Die Seele hat Vorfahrt!" von Flensburg - Konstanz

2010

Immer und immer wieder beschäftige ich mit der Fragen nach dem Sinn. Mittlerweile aber auch in einer anderen Herangehensweise. In diesem Jahr schließe ich die einjährige Achtsamkeitsausbildung ab. Das Projekt aus dem Jahr 2009 geht auch in diesem Jahr weiter. Dabei gelingt es erneut größere Öffentlichkeit zu erreichen. Die Jahre 2009 und 2010 sind übrigens an anderer Stelle der Homepage nachzulesen.

Auch der von mir im Jahr 2010 initiierte 1. Benefiz-Murmellauf im September 2010.

Auch über dieses Jahr wird nachzulesen sein - Buchtitel: >> Das 5. Jahr <<

2011

Jetzt in diesem Jahr 2011 waren erneut vielerlei Dinge vorgesehen. So auch z. B. dieser Jakobsweg. In der letzten Mitgliederversammlung habe ich mich nicht mehr zur Wahl gestellt. Auch bin ich aus dem Verein Balance e.V. ausgetreten. Die Gründe dafür sind im Bericht des Vorsitzenden nachzulesen. Dieser kann gerne bei mir angefordert werden.

Wie schon bekannt ich bin nicht auf dem Jakobsweg unterwegs - aber ich beschäftige mich wieder mit dem Sinn. Die Frage geht dabei in zwei verschiedene Richtungen.

  • Einmal was war alles in den letzten Jahren

  • Wichtiger aber noch - welchen Sinn gebe ich jetzt meinem Leben?

Mit der Frage werden sicher auch andere Dinge reifen.

In den Folgetagen sicher mehr darüber.

Achtsamkeitsmeditation: 10S

 
   

  26.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 ? km Tapia de Casariego - Ribadeo
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Besuch bei meiner Mutter

Meine Mutter ist seit Montag total durcheinander. Erst am Samstag hatte sie ja erfahren, dass ich auf den Jakobsweg gehen würde und jetzt am Montag bin ich doch noch da. Heute habe ich sie besucht und ein wenig erklärt, warum ich nun doch nicht geflogen bin.

Hier einige Sprüche über den Sinn des Lebens

Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein

So ist das Leben: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.
unbekannt

Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofür er sterben würde, eignet er sich nicht zum Leben
Martin Luther King

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
unbekannt

Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
Jean Anouilh

wird fortgesetzt 

Gestern habe ich geschrieben: Wichtiger aber noch - welchen Sinn gebe ich jetzt meinem Leben?

Darin enthalten sind auch schon zwei Antworten:

  1. "gebe ich"

  2. "jetzt"

zu 1.
Eigentlich weiß ich das ja schon - die Antwort kann nur ich selber mir geben und die Antwort ist auch schon da. Mir nur noch nicht bekannt.

zu 2.
Das Wort jetzt! Es bedeutet doch einfach, dass sich der Sinn im Laufe des Lebens häufig auch ändern darf, kann oder sogar muss.

Ach ja! Die Frage und die Überlegungen sollen auch dazu führen, dass derjenige der mag auch einmal darüber nachdenkt. Vielleicht hat mein Jakobsweg eine viel weitere Bedeutung - nämlich dass ich zum nachdenken anrege.

Galileo Galilei hat gesagt: „Es gibt nichts, was man einem Menschen beibringen kann. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.“ Genauso verhält es sich mit dem Sinn des eigenen Lebens – jeder muss ihn für sich selbst finden, wenn auch etwas Hilfe von außen meist nicht schadet.

Achtsamkeitsmeditation: 10S

 
   

  27.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
29,2 km Ribadeo - Lourenza
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Schock beim Zeitung lesen

Heute lese ich in der Zeitung eine Todesanzeige. Ich muss 2 x hinschauen. Ich kenne die Person. Sie ist ein Gründungsmitglied es Vereins Balance e.V. Sie verstarb am 23. Mai - an dem Tag als ich nicht geflogen bin. Ich wollte Sie diese Woche noch anrufen.

Heute erfahre ich auch,

dass sich liebe Menschen die mich kennen Sorgen um mich machen!

Das muss nicht sein!

Ich habe diese Woche einige Dinge getan und überlegt, die besser bei mir bleiben.

Ich möchte nicht, dass jemand traurig wegen mir ist. Ich möchte auch nicht, dass sich jemand Sorgen wegen mir macht.

Achtsamkeitsmeditation: 10S

 
   

Interview 27 von Clefferle (C) mit Günter (G)

Thema: Sinn und Sinnfragen

F C
Also neeeeeeeee! Heute wären 30 km dran und jetzt sitzen wir hier und denken über den Sinn des Lebens oder was weiß ich nach!
A G
Warte, ich muss überlegen . . .
F C
xx
A G
xx
F C
xx
A G
xx
F C
F C
xx
A G
xx
F C
 

 

 

 
   

  28.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 10 km Lourenza - Mondonedo
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

 

 

 

Hier einige Sprüche über den Sinn des Lebens

Leben muss man das Leben vorwärts, verstehen kann man es nur rückwärts.
Sören Kierkegaard, dän. Philosoph

Liebe ist Leben und Leben ist Liebe, denn wer nicht geliebt hat der lebte nicht.
Herbert Hoeppner

Nicht das Vergnügen macht das Leben lebenswert. Das Leben ist es, das das Vergnügen vergnügenswert macht.
George Bernard Shaw

Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal.
Stanislaw Jerzy Lec

und ein Spruch der mir persönlich sehr gut gefällt:

Besser das Leben ist sinnlos, als dass es einen Sinn hat, dem ich nicht zustimmen kann.
Ashleigh Brilliant

wird fortgesetzt 

Achtsamkeitsmeditation: 10S * 10S

 
   

  29.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 41 km Mondonedo - Vilalba
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Eine große Gefahr...

...ist derzeit wirklich, dass ich mich immer mehr zurückziehe.

Viele verschiedene Kontakte - bringen mir die Puzzleteile, die irgendwann die Basis schaffen werden um das Tief zu verlassen.

Achtsamkeitsmeditation: 10S * 10 S

 
     

  30.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 23 km Vilalba - Baamonde
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Das Wetter in Spanien            da hab ich noch einmal Glück gehabt!!

Heute . . .

Hier einige Sprüche über den Sinn des Lebens

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
John Lennon

Wenn ich jemanden seufzen höre "Das Leben ist hart", bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"
Sydney J. Harris

Streiche lieber ein Jahr in deinem Leben und gestalte die nächsten 365 Tage neu.
Franz Kern

Wie ein Theaterstück ist das Leben, nicht wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde, darauf kommt es an.
Seneca

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain

Heute ist Gruppe in Schorndorf. Ich kann aber nicht gehen. Bin total blockiert.

 
   

  31.05.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 16 km Baamonde - Miraz
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Eine gute Freundin sagt mir heute etwas wichtiges:

Du brauchst eine neue Aufgabe!

Du brauchst ein neues Ziel!

Die heutige Überlegung einige Tage auf den Jakobsweg in Deutschland zu pilgern wird in einem Tag wieder beerdigt werden.

Aus einer interessanten Homepage kommen neue Überlegungen zum Sinn!

demnächst mehr

 

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

  
  
   

  01.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 26,5 km Miraz - Sobrado de los Monxes
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Saunatag mit meinem besten Freund. Schon um halb zwölf geht es in die Sauna. Zur Ruhe komme ich aber trotzdem nicht. Erst um 20 Uhr bin ich daheim. Dazwischen mehrere Aufgüsse, gutes Gespräch und viele Überlegungen.

Während einem Aufguss auch ein interessanter Gedanke. Wer von den Anwesenden ist der Nächste, der gehen wird. Ich schaue mich um. Der? Die? Keiner ist sich darüber bewusst. Einer von den hier schwitzenden Personen wird aus diesem Kreis der nächste sein? Wann? Wo?

Bestimmt wäre es auch einmal interessant darüber zu reden. Was gehen den Leuten dann für Gedanken durch den Kopf? Würden sie anders weiter leben! Dankbarer? Bewusster?

Aus einer E-Mail:

Für die nächsten Tage wünsche ich Dir folgendes:

Keinen Tag soll es geben, an dem Du sagen musst,
niemand ist da, der mich hört.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst,
niemand ist da, der an mich glaubt.
Keinen Tag soll es geben, an dem Du sagen musst,
Keiner ist da, der mich schützt.
Keinen Tag soll es geben, an dem Du sagen musst,
niemand ist da, der mir hilft.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst,
niemand ist da, der mich tröstet.
Keinen Tag soll es geben, an dem Du sagen musst,
ich halte es nicht mehr aus.
So segne Dich Gott, der Dich hört, schützt, hilft, tröstet und hält. 

 

Hier einige Sprüche über den Sinn des Lebens


Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber versuchen, den Tagen mehr leben zu geben
Unbekannt

Erinnerungen verschönern das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich.
Honoré de Balzac

Trenne dich nie von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
Mark Twain (1835 - 1910), amerik. Erzähler und Satiriker

Es ist eine komische Sache mit dem Leben; wenn wir nur das Beste akzeptieren, dann bekommen wir es sehr oft!
Somerset Maugha

Im Leben geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen und nicht dauernd Antworten zu geben.
Martina Gedeck, deutsche Fernsehschauspielerin

Heute starte ich mit dem Schreiben für ein neues Buch

Der Titel lautet: "Die schwarze Acht"

irgendwann einmal mehr dazu

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

  
  
   

  02.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 37,5 km Sobrado de los Monxes - Pino
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Christi Himmelfahrt und Vatertag und die meiste Zeit mit dem Hörspiel unter dem Dach.

.

Kontaktdaten des Vereins Balance e.V. veröffentlichen?

Die Telefonnummer - eine Handynummer - wurde unter anderen mir heute per Mail geschrieben. Ich dachte ich wäre aus dem Verteiler heraus. Ich hatte darum schon einmal gebeten. Nach Rückfrage erfahre ich, dass ich wenn möglich die Handynummer auf der Homepage für Balance veröffentlichen soll.

Eigentlich schon dreist!

Ich habe Rechtsanwaltskosten von über 550 Euro und werde nun gebeten die Nummer auf die Homepage von New Balance zu übernehmen. Dann hätte manches anders laufen müssen. Ich kann das nicht guten Gewissens - für mein eigenes Seelenheil - machen.

Nein!

Betroffene werden aber trotzdem einer Gruppe zugeführt werden.

Der Verein BALANCE e.V. wurde im Jahr 2006 gegründet. Wie und was damals alles war - darüber wissen die Leutchen nichts! Überhaupt nichts.

Im Jahr 2005 noch selber tief in der Depression - so wie heute auch - ging es vom Krankenhaus auf den Jakobsweg. Der Grundstein für die Gründung der ersten Selbsthilfegruppe wurde damit gelegt. Das alles ist ja im Buch Zeitenwende geschrieben. Siehe unter Amazon.

Was kaum einer weiß ist: Es gibt eine Fortsetzung von Zeitenwende. Dieses Buch heißt "Ich will!"

Dieses Buch ist nicht veröffentlicht! Damit aber einmal nachzulesen ist was damals so alles noch war werde ich erst einmal die ersten drei Monate auf der Homepage www.autor-gs.de (siehe Adler links) einstellen.

Ab dem 5. Juni 2011 kann man dort ein wenig lesen. Viel Spaß dabei!

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

  
  
   

  03.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 21,6 km Pino - Monte de Gozo
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Auf diese Etappe hatte ich mich gefreut. Schon zwei mal bin ich sie gegangen. Monte de Gozo - der Berg der Freude. Der letzte Stopp vor Santiago de Compostela. Beim letzten Mal im Jahr 2008 war ich in der kleinen Kapelle. Auch dieses Mal wollte ich dort eine Besinnungspause machen. Der Pfarrer dort ist ein Schwarzer. Sehr, sehr freundlich.

         

Im Herbst diesen Jahres - so Gott will - werde ich auf jeden Fall dort ankommen.
Heute war am Anfang der Tag eher schlecht! Ich höre eine Buch CD. NA ja eigentlich sind es ja zehn Stück. Wieder einmal sehr negative Gedanken. Schon lange habe ich hier nichts mehr geschrieben.
Am späteren Nachmittag ein Besuch bei meiner Mutter. Danach fange ich an die fehlenden Tage auf der Homepage zu füllen. Ob es nun wieder irgendwie aufwärts geht, das weiß ich noch nicht. Aber es hat den Anschein.

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

  
  
   

  04.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 5 km Monte de Gozo - Santiago de Compostela
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre die Etappe gewesen.

Heute wäre ich angekommen, wenn alles so gekommen wäre wie geplant.

Nun, es ist anders gekommen. Wahrscheinlich bin ich ohne laufen / pilgern weiter gekommen.

Jetzt an den letzten Tagen des "Jakobsweges" gilt es für mich noch einiges zu ergänzen. Ich habe mit den Fotos (links) schon einmal angefangen. Damit kann sich der Leser ein wenig ein Bild vom Jakobsweg machen. Natürlich denke ich damit auch etwas wehmütig an den ausgefallenen Jakobsweg.

Was wird noch alles ergänzt werden?

Also auf jeden Fall die restlichen Tage - was geschieht so. Dann wird ergänzt - die beiden Interviews von > Clefferle <; die Seite > Ergebnis < und ich denke es kommen unter > Galerie < noch einige Fotos vom Jakobsweg. Die Fotos sind allerdings vom Weg im Jahr 2008.

Wie zu sehen ist, schreibe ich einiges mehr auf. Das bedeutet auch so langsam aus der Blockade heraus komme. Hoffe ich wenigstens.

Heute in der Zeitung:

Der Winter ist längst vorbei. Die Tage werden länger. Die Bäume schlagen aus, die Natur blüht auf  - und mit ihr blüht auch G. B. aus B. auf. Der 46-jährige sieht das Leben positiv. Ja, er hat jeden Tag Grund zum Danken: "Ich bin reich von Gott gesegnet."

G. B. führt ein Tagebuch. Das ist nichts außergewöhnliches. Außergewöhnlich aber ist, dass in diesem Tagebuch ausschließlich positive Eintragungen stehen. B. hat sich zum Ziel gesetzt, jeden Tag mindestens einen Eintrag zu machen. Einen positiven. Und das hat er geschafft.

>> Der Artikel ist einiges länger <<

Ich mache auf jeden Fall für mich jetzt auch möglichst einen Eintrag für jeden Tag.

Ich finde sehr bemerkenswert - auch oder gerade in einer Depression wichtig den Fokus darauf zu legen.

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

  
  
   

  05.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 0 km Santiago de Compostela
   
 

>> Splitter <<

aus
Santiago de Compostela

 > <

oder

 > <

oder

 > <

oder

 > <

(anklicken)

Bericht zum Tag
. . . das wäre der Tag gewesen.

Heute am Sonntag wäre bestimmt der Besuch mit Gottesdienst in der Kathedrale von Santiago de Compostela dran gewesen. Es ist unglaublich toll, wenn die Kathedrale voller Menschen ist. Vielleicht wären wieder die Namen der Pilger gesagt worden, die in den letzten Tagen angekommen sind.

Hier in Deutschland lese ich um kurz nach sieben erst einmal die Sonntagszeitung. Nach und nach entwickelt sich der Gedanke daraus einiges zu notieren. Das Ergebnis ist unten zu lesen . . .

Sonntag Aktuell
>> Splitter <<

  • Lust auf Glauben (Seite 1 und Seite 3)

          Unsinnig ist es, von den Göttern etwas zu erbitten, was man aus eigener Kraft zu leisen vermag.
          Epikur (341 - 271 v. Chr.) griechischer Philosoph

  • Strahlung in Japan auf Rekordhöhe (Seite1 und Seite 3)

          Unsinnig ist es, von den Göttern etwas zu erbitten, was man aus eigener Kraft zu leisen vermag.
          Epikur (341 - 271 v. Chr.) griechischer Philosoph

  • Auf ein Wort (Seite 5)

          Unsinnig ist es, von den Göttern etwas zu erbitten, was man aus eigener Kraft zu leisen vermag.
          Epikur (341 - 271 v. Chr.) griechischer Philosoph

  • Sprüche (Seite 14) eine Auswahl

          Unsinnig ist es, von den Göttern etwas zu erbitten, was man aus eigener Kraft zu leisen vermag.
          Epikur (341 - 271 v. Chr.) griechischer Philosoph

          Niemand weiß, was er kann, bis er es probiert hat.
          Publilius Syrus (1. Jh. v. Chr.)

          Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.
          Konfizius (551 - 479 v. Chr.) chinesischer Philosoph) 

          Das ist das Haupthindernis: das wir zu schnell mit uns zufrieden sind.
          Seneca (4 v. Chr. - 65 n. Chr.)

          Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.
          Max Planck (1858 - 1947) deutscher Physiker

  • Ohne Helfer läuft nichts (Seite 21)

          Eine ganze Seite über Marcel Fehr. Das freut mich sehr, da Marcel Fehr und sein Trainer Uwe
          Schneider im vergangenen Jahr (2010) den 1. Benefiz-Murmellauf unterstützt haben.

und ein neues Ziel für das Jahr 2012?

Auf der Lauer (Seite 30)
>> da bleibe ich gedanklich mal dran <<

Und die Mischung / Verknüpfung aus allem?

Eine gute Grundlage für das Leben ist der Glaube. Auch bei großen Unglücken wie in Japan hilft er. Die Unglücke führen zu Veränderungen.

Das Glück liegt nicht im Materiellen - zumindest nicht nur. Schon seltsam, wie wenig glücklich wir sind ...

Lernen wir das Eine oder das Andere von den Alten, aus der Geschichte, aus . . .

Vertrauen wir auf Helfer und verfolgen beharrlich unser Ziel. Trotz aller Anstrengungen.

. . . und . . .

überlegen und setzen wir uns neue Ziele!

Am Beispiel der Atomkraft und den Veränderungen: Man muss nur wollen!

Am Beispiel Afrika: Warum will man nicht!

(das ist nicht gültig bei einer Depression - dann will man zwar, aber es geht nicht).

Der Tag

Nach dem Aufstehen schlage ich meiner Frau Marion vor heute in die Sauna zu gehen. Sie ist einverstanden, aber ich muss dafür noch eine Runde mit dem Hund drehen. Der Artikel aus der Zeitung von gestern kommt mir in den Sinn. Ich will heute mal etwas darauf achten.

Jeden Tag ein Grund zum Danken

Unterwegs mit Pia höre ich unter einem Baum ein unglaubliches Summen der Bienen. Es müssen sehr viele sein. Das war toll!!!

Nach der Rückkehr geht es in die Sauna.

Lesen * Schwitzen * Musik * Lesen * Schwitzen * Schlafen * Schwitzen * Lesen * . . .

Mittlerweile komme ich langsam aus meinem Tal heraus. Immer wieder gibt es aber kleine "Senken". Dem Ganzen werde ich weiterhin nachspüren. Jetzt gilt es vor allem, diese Homepage weiter zu vervollständigen.

Dazu gehört auch eine SMS von jemandem der erst jetzt bemerkt hat, dass ich gar nicht auf dem Jakobsweg unterwegs bin und dass es mir nicht so gut geht.

Er lautet (Psalm 23):
Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Danke schön!

Ich bin noch bis halb zwei wach!

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

  
  
   

  06.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 0 km Santiago de Compostela
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre der Tag gewesen.

Ich weiß nicht mehr was heute alles war oder nicht war

In Santiago de Compostela wäre es auf jeden Fall schön gewesen.  

Ich nehme mir sehr viele Dinge vor, Buch "Die Seele hat Vorfahrt!" fertig machen, Tanjas Buch fertig machen, Omas Garage ausräumen und noch so ein paar Sachen.

Am Ende des Tages habe ich nicht viel fertig bekommen.

Am Mittwoch gehe ich in die Sauna. Mein Freund hat eine SMS geschrieben und ich habe zugesagt.

Die Fotos auf der linken Seite habe ich die Tage auch reingemacht. Diese sind aus dem Camino Primitivo. Auch ein sehr schöner Weg.

Der-, diejenige die reinschauen, sollen wenigstens ein klein wenig etwas vom Jakobsweg haben. Es tut mir leid, dass ich keine Berichte aus Spanien geschrieben habe / schreiben konnte und auch keine Fotos vom Jakobsweg wie ursprünglich geplant.

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

 
   

  07.06.2011

Was lächelst Du, Gekreuzigter? Wie kannst Du noch lächeln? "Ich lächle, . . . weil ich Euch dennoch liebe."

   
 0 km Santiago de Compostela + Rückflug
   
 

Bericht zum Tag
. . . das wäre der Tag gewesen.

Am letzten Tag in Santiago hätte ich das eine oder andere Cafe aufgesucht. Hätte die Leute beobachtet und hätte vor allen Dingen überlegt ob ich das Schwert in dem einen Laden kaufen soll oder nicht. Da muss man wissen, dass ich schon zwei mal ein Schwert mit nach Hause gebracht habe.
Dann hätte ich die Muscheln für die Leute daheim gekauft. Wäre einige Male in die Kathedrale gegangen und dann irgendwann am Spätnachmittag mit dem Bus zum Flughafen gefahren.

Aber alles nur, wenn ich angekommen wäre.

Daheim bin ich wieder sehr lange auf gewesen. Es war glaub halb vier als ich ins Bett bin.

Zum Glück halten mich manche Anrufe und E-Mails im wahrsten Worte am Leben. Dafür bin ich auch sehr dankbar!

Gut ist auch, dass ich von manchen Menschen nichts höre und keinen Kontakt habe.

Aus einer E-Mail

Und irgendwann spürst du in einem Winkel Deiner Seele einen leisen Lufthauch,

als ob eine gute Fee einen Flügelschlag tut,

und plötzlich weißt Du:

Jemand hat an Dich gedacht.   ( J. Mariss )

 

Achtsamkeitsmeditation: 10S *

   

Interview 29 von Clefferle (C) mit Günter (G)

Thema: Ergebnis eines nicht gegangenen Weges

F C
Hallo lieber Günter. Heute am 7.6. wäre der Rückflug. Der hat Dich um die 150 € gekostet. Angekommen wärst Du gegen 23.00 Uhr. Wie ich weiß bist Du nicht im Flieger gesessen!
A G
Nein, ich bin nicht im Flugzeug gesessen. Das wäre ich dann aber wahrscheinlich so oder so nicht.
F C
Wie meinst Du das? Du bist nicht hin geflogen - dann ist ja klar, dass Du auch nicht im Rückflug dabei bist.
A G
So einfach ist das nicht! Zum Glück und ich bin da auch noch nach gut zwei Wochen überzeugt bin ich erst gar nicht weggeflogen.
F C
Erkläre mir wie Du das meinst!
A G
Wenn ich geflogen wäre, hätte ich den Rückflug ziemlich sicher auch nicht gebraucht. Ich wäre in Spanien geblieben - allerdings wohl heute nicht mehr erreichbar. Mich hat das alles so sehr getroffen, dass ich am Abflugtag noch um Mitternacht einige Packungen Tabletten eingepackt habe. Ich bin mir sicher, dass ich die irgendwann alle genommen hätte.
F C
Mensch, Mensch!
A G
Es gab im Jahr 2008 schon einmal einen Camino. Damals hatte ich meiner Frau vorher gesagt, dass ich nicht wisse ob ich wiederkommen würde. Damals habe ich meine Frau schwer mit dieser Aussage belastet. Beim jetzigen Camino war es genau so - für mich! Deshalb bin ich dann nicht geflogen. Ich wollte meiner Frau nicht noch einmal so etwas antun.
F C
War das im Vorfeld so schlimm?
A G
Von meiner Seite aus gesehen absolut ja. Wie schon irgendwo geschrieben habe ich meinen Sinn verloren! Bzw. hatte ich meinen Sinn verloren. Das hat sich ja mittlerweile für mich geklärt.
F C
Stimmt, da steht ja einiges unter Ergebnis.
A G
Ja!
F C
Was stand eigentlich in der E-Mail wegen der Du nicht geflogen bist?
A G
Da kann, bzw. will ich momentan noch nichts sagen oder schreiben. Momentan erfolgt dazu eine Klärung an anderer Stelle (Rechtsanwalt). Die E-Mail ist aber so bei mir eingegangen, ob bewusst oder unbewusst, das weiß ich nicht, dass sie mich eigentlich zur Schlafenszeit erreicht hätte. Ansonsten hätte ich die Mail erst in Spanien gelesen. Irgendwann wenn alles geklärt ist, wird darüber etwas zu lesen sein. jl
F C
Du bist also daheim geblieben. Marion war bestimmt froh?
A G
Wahrscheinlich ja und nein! Freitag vor dem Flugdatum war ich noch beim Psychologen und habe gefragt: Camino oder Krankenhaus. Am Montag Nachmittag (also am Flugtag) habe ich beim Arzt angerufen, dass ich noch da sei. Er hat mir dann angeboten als Notfall ins Krankenhaus zu gehen. Das hab ich aber abgelehnt. Das bedeutet, dass Marion einerseits froh war, andererseits aber eben mit mir konfrontiert war. Ich habe oft und viel geschlafen. Meistens in den Kleidern.
F C
Du hast wie ich gesehen habe über den Sinn des Lebens und den Sinn überhaupt nachgedacht.
A G
Stimmt - guck mal unter Ergebnisse. Ich habe auch andere weniger erfreuliche Dinge gemacht. Z.B. meine Todesanzeige geschrieben und Tabletten abgefüllt. Eigentlich wollte ich das aber nie hier schreiben. Vergiss also gleich wieder.
F C
Bescheuert!
A G
Ja!
F C
Und wie geht es weiter?
A G
Das ist mehrschichtig! Momentan bewege ich mich immer noch auf dünnem Eis. Von meiner Depression her. Trotzdem habe ich heute (9.6.) jemand gesagt, dass eine Depression immer auch einen positiven Anteil hat. Da bin ich fest überzeugt.

Ansonsten habe ich wieder Ziele. Aber über die sage ich Dir heute noch nichts.

F C
Du sagtest mehrschichtig.
A G
Eigentlich steht manches schon unter > Desiderata <! Halte Dich von lauten Menschen fern und sonst noch so einiges. Die Kunst ist es nur rechtzeitig zu unterscheiden. Schon vor einigen Jahren hat mir in der Selbsthilfe ein Gruppenmitglied gesagt: "Du lässt alle Menschen ohne Unterschied zu tief in Dich rein."

Heute muss ich der Person recht geben. Das wird für mich eine Herausforderung sein, hier künftig Unterschiede zu machen. Im innersten Kreis bin jetzt erst einmal nur ich. Im nächsten Kreis meine Familie. Ein Kreis weiter eine Handvoll wirklicher Freunde. Dann der Kreis mit Freunden. Danach kommen weitere Kreise mit guten Bekannten usw.

Ich werde auch weiter in der Selbsthilfe tätig sein. Allerdings nicht mehr in so einer Konstellation wie in der Vergangenheit.

F C
Wie geht es Dir jetzt? Heute?
A G
Manchmal weiß ich es nicht! Für mich ist Vertrauen ein wichtiges Thema. Und so wie mit den Kreisen oben beschrieben bin ich da sehr vorsichtig geworden.
F C
Gehst Du noch in eine Deiner Gruppen?
A G
Ja - in den letzten beiden Wochen zwar nicht. Ich hätte niemand helfen können - konnte ja nicht mal mir helfen.
F C
Irgendwie hört sich das alles doch traurig an. Oder?
A G
Ja schon. Ich glaub aber, dass ich auch aus dieser Depression stärker heraus gehen werde.
F C
Das wünsche ich Dir! Vielen Dank! Und beim nächsten Mal bitte ein schönes Thema. 
A G
Von mir aus gerne!

 

  
 

Ergebnis

 

«Ich fürchte den Tod nicht. Ich war Milliarden und Abermilliarden Jahre tot, bevor ich geboren wurde, und es hat mir nicht die geringsten Unannehmlichkeiten bereitet.»
Mark Twain

   
   
     

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