Jakobsweg - Camino Norde ab Asturias          

   
   

 

   
   

vom 27.09. - 13.10.2011

   
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Der Plan

 

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Der Plan . . .

. . . ist, dass ich mich - wie es damals auch im Mittelalter war - für andere Menschen auf den Weg mache.

  • Sie sind für etwas dankbar?
  • Sie haben ein Versprechen einzulösen?
  • Sie können nicht selber unterwegs sein?
  • . . . 
  • . . .  
  • . . . oder einfach so!

Machen Sie eine Spende 25 €uro auf das Spendenkonto - siehe Hauptprojekt - und lassen mir den Vordruck zukommen. Ihre Angaben (gerne in einem verschlossenen Umschlag) werden nicht veröffentlich oder gelesen. Ich nehme Sie aber im Rucksack mit nach Santiago de Compostela.

Als Nachweis bringe ich Ihnen gerne ein Foto (Vordruck / Briefumschlag und Kathedrale) mit.

Wenn Sie mögen trage ich Ihren Namen / Vornamen unter >> Mit dabei ... << ein.

Vordruck

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Vordruck zum ausdrucken: > > hier <<

Beispiel

Aus dem Mittelalter

Dante Alighieri schrieb in seiner Vita Nuova: "Sie heißen peregrini, weil sie an die heilige Stätte in Galicien reisen und dort das Grab des heiligen Jakobus besuchen."

Doch warum sind Menschen im Mittelalter nach Santiago de Compostela gepilgert, warum haben sie sich auf eine gefährliche, lange Wanderschaft begeben?

Motive für den Jakobsweg

Viele Menschen suchten Santiago mit der Ruhestätte des heiligen Apostels Jakobus auf, weil sie sich von seiner Nähe Heilung und Heiligung erhofften. Sie litten an Gebrechen, oft an chronischen Krankheiten, und wünschten sich Milderung ihrer Leiden.

Dann gab es Menschen, die mit ihrer Pilgerfahrt ein Versprechen an den Heiligen Jakobus einlösen wollten. Sie hatten ihn in einer Notsituation angerufen und er hatte ihnen geholfen, etwa bei einem Unfall oder einer gefährlichen Lage. Diese Menschen haben also mit der Pilgerfahrt ein Gelübde eingelöst.

Ein Teil der Pilger nahm die Strapazen einer Wallfahrt nach Santiago de Compostela auch für den Erlass von Sündenstrafen auf sich. Im Mittelalter hatten die Menschen große Angst aufgrund irdischer Sünden in die ewige Verdammnis zu gelangen.

Des Weiteren wollte man es unter allen Umständen vermeiden, den Weg zur Seligkeit durch das Fegefeuer antreten zu müssen. Das Fegefeuer ist nach der Lehre der katholischen Kirche ein Ort der Läuterung, allerdings ein Ort qualvoller Reinigung der Seele von den Sünden, die zwar nicht in die Verdammnis führten, aber dennoch gesühnt werden mussten.

Ablass - Erlass der Sünden

Die Kirche predigte im Mittelalter einen Weg, bereits auf Erden göttliches Verzeihen zu erwirken: Es musste wahre Reue deutlich sichtbar gezeigt werden.

Solche sichtbare Reue konnte durch Geld- oder Sachspenden an die Kirche erreicht werden, aber auch durch eine Pilgerreise zu einem anerkannten Wallfahrtsort. Kam der Sünder dann von der Pilgerfahrt zurück, so waren seinen Sünden nach der kirchlichen Ablasslehre vergeben.

Der Pilger erhielt indulgentia, also den Erlass seiner Sündenstrafen durch die gezeigte Reue und durch die Nähe zu einem Heiligengrab. Wie weit der Erlass ging war hingegen abhängig von dem Gewicht der Sünden und der Bedeutung der Wallfahrt.

Das Grab des heiligen Jakobus, eines der engsten Weggefährten Jesu, war sehr abgelegen, fast am Ende der Welt: das Kap Finisterre, was als Ende der Welt galt, lag von Santiago de Compostela lediglich drei Tagesmärsche entfernt. Danach gab es nur noch den unendlichen Ozean. Schon von daher hatte eine Pilgerfahrt nach Santiago ein großes Gewicht, was den Umfang des Sündenerlasses anging.

Codex Calixtinus

Der Codex Calixtinus ist ein umfassendes Werk zum Jakobusweg, welches im Mittelalter entstand. Es enthält auch viele Musikstücke. Darunter befindet sich ein beeindruckender Hymnus zum Preis von Jakobus, seinen Werken und Wundern, welche er vollbracht hat. Ab und zu wird der Pilger ihm auf dem Weg begegnen.

 

Dum Pater familias,
rex universorum,
donaret provincias,
jus Apostolorum;
Jacobus Hispanias
lux illustrat morum.

 

Als Gott Vater
der König des Universums
die Provinzen
unter seinen Aposteln verteilte
(erhielt) Jakobus Spanien
Licht das die Mauren erleuchten möge.

 

Refrain
Primus ex Apostolis,
martir Jerosolimis
Jacobus egregio
sacer est martirio.

 

Kehrvers
Erster unter den Aposteln
Märtyrer in Jerusalem
Jakobus Auserlesener
Heilig ist sein Martyrium

 

Jacobi Gallaecia
opem rogat piam
glebae cuius gloria
dat insignem viam,
ut precum frecuencia
cantet melodiam.

 

Galizien bittet Jakobus
inständig um Hilfe
Sein Ruhm prägt diesem Land
den Weg ein
so wie der Gebete Vielzahl
singt ihm Lieder

 

Jacobo dat parium
omnis mundus gratis;
ob cuius remedium
miles pietatis
cunctorum praesidium
est ad vota satis.

 

Gleichermaßen erweise
alle Welt Jakobus Dank
für sein Erhören
tausender Fürbitten,
Schutz der Wankenden,
ihrer Wünsche Erfüllung

 

Jacobum miraculis
quae fiunt per illum,
arctis in periculis
acclamet ad illum
quisquis solvi vinculis
sperat propter illum

 

Jakobus Wunder,
die durch das Licht vollbracht wurden,
Fürsprecher in Gefahren,
ruft an das Licht.
Wer immer Fesseln zu lösen hat
der hoffe durch das Licht

 

O beate Jacobe
virtus nostra vere,
nobis hostes remove.
Tuos ac tuere,
ac devotos adhibe
nos tibi placere.

 

O gesegneter Jakobus
Held unseres Glaubens,
schaff unsere Feinde weg,
und beschütze die deinen
dass sich die Gläubigen zu dir wenden
und du uns gefallen mögest

 

Jacobo propitio,
veniam speremus;
et quas ex osequio
merito debemus
Patri tam eximio
dignes laudes demus

 

Jakobus, auf Versöhnung
und Ablass hoffen wir
und deinem Opfer
schulden wir Ehre
solch einem außerordentlichem Vater,
bringen wir rechte Loblieder dar.

 

Final
Herru Sanctiagu!
Got Sanctiagu
E ultreia!, e sus eia!
Deus adiuvanos!


(latein)

 

Endvers
Herru Sankt Jakob!
Großer Sankt Santiagu
Und weiter! Und immerdar!
Gott helfe uns!


(freie Übersetzung)

Hören Sie die ersten beiden Strophen: >>     <<

   
   
     

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