Jakobsweg vom 23.05.2011 - 07.06.2011        

 
 

 

 
 

 

 
   
 
Ergebnis

Camino Norde

  
  
Ergebnis zum Weg

                                                                                                                                               

Ehrlich gesagt bin ich heute (07.06.2011) immer noch froh, dass ich nicht gegangen bin. Ich denke es wäre wirklich schief gegangen. Daheim konnte ich mich unter das Dach zurückziehen. Oft habe ich mich dabei auch aus dem Leben zurückgezogen. Gedanklich habe ich mich dabei auch aus dem Leben verabschiedet. Manche Dinge dazu sind hier auch nirgends niedergeschrieben.

Ich war wieder auf dem Stand vom Jahr 2005 und zwar vor dem Krankenhausaufenthalt.

Die Frage nach dem Sinn ist dafür ebenfalls ein Indiz dafür.

Über die Gründe, dass es nicht zum Jakobsweg gekommen ist  wird noch von mir berichtet werden. Auch die E-Mail am Vorabend des Fluges wird noch nachzulesen sein.

Nun was ist jetzt das Ergebnis zum Weg?

  • Ich bin nicht geflogen und hoffe ich habe meiner Frau einige Ängste erspart.

  • Daheim war ich aber trotzdem oft nicht auszuhalten (das ist mein Empfinden).

  • Die Flugkosten bekomme ich nicht mehr zurück (um die 200 €).

  • Es ist nichts passiert - obwohl ich zu Hause daran gedacht habe.

  • Ich habe viel gelesen um dem Sinn des Lebens nachzuspüren.

  • Viele positive Ermunterung in Form von Gesprächen und E-Mails.

  • Ich bin für mich selber weiter gekommen - auf diesem > nichtgepilgerten Jakobsweg <!

  • Heute Vormittag habe ich einen Mann seinen Gartenzaun streichen sehen.

  • Heute Abend habe ich auch angefangen meinen Gartenzaun zu streichen. Dabei kann man auch gut nachdenken. So kam es auch erst heute auf die Antwort auf die Frage nach dem Sinn.

Ergebnis zu Spenden

Für diesen ersten Jakobsweg habe ich viele Bitten in Form von Notizen erhalten. Manche aus den Selbsthilfegruppe und manche von anderswo her. Diese sind nun - da ich ja nicht gegangen bin - nicht nach Santiago de Compostela gekommen.

Noch nicht!

Wie auf dieser Homepage nachzulesen ist, plane ich Ende September den zweiten Jakobsweg.

Das bedeutet, dass ich alles bis zu diesem Zeitpunkt aufbewahren werde. Alles wird nach Santiago de Compostela kommen.

Spenden für dieses Angebot: 1 Person 25 €; 2 Gruppen mit jeweils 100 €

Diese gehen auf das Spendenkonto. Allerdings erst wenn ich meinen Teil erfüllt habe.

Ergebnis zu der Frage über den Sinn des Lebens oder nach dem Sinn

Die Suche nach der Antwort war immer präsent. Oft genug habe ich in den letzten beiden Wochen gedacht. Das ist alles sinnlos. Dieser Gedanke war allerdings auch in den Wochen und Monaten vorher oft genug da.

  • Die Antwort auf die Frage wird unterschiedlich ausfallen vom Zeitpunkt der Fragestellung.

  • Das Ergebnis der Frage wird nicht immer gleich sein.

  • Das Ergebnis wird sich im Laufe eines Lebens immer wieder neu stellen und wird womöglich nie abschließend beantwortet werden.

  • Das Ergebnis ist für jeden Menschen anders und nicht übertragbar.

Es ist auch ein Unterschied auf welche Plattform ich die Frage stelle.

  • Frage ich: Warum ist ein bestimmtes Ereignis eingetreten? Z.B. ein Schicksalsschlag wie mir schon in der Gruppe erzählt wurde - wie ein tragischer Verlust.

  • Frage ich: Was ist der grundsätzliche Sinn von allem?

  • Frage ich: Was ist der Sinn bei mir selber?

Eine Antwort ist schwer zu sagen.

Oft habe ich schon Menschen gesagt: Der Sinn erschließt sich einem oft gar nicht. Oder erst später! Der Sinn meiner eigenen Depression im Jahr 2005 hat dazu geführt, dass von mir viele Gruppen gegründet wurden. Das wusste ich damals aber natürlich nicht. 

Die Lösung?

  • Ich höre auf, nach dem Sinn zu suchen!

  • Die Antwort ist wie so oft: Vertrauen!

  • und die Gewissheit - egal was geschieht, es bringt mich weiter!

Heute . . .

. . . beim Streichen des Gartenzaunes gingen mir die oben gemachten Notizen durch den Kopf.

Heute . . .

. . . beim Streichen des Gartenzaunes kommt mir eine ganz andere Antwort.

Heute . . .

. . . beim Streichen des Gartenzaunes wird mir klar, ich habe die falsche Frage gestellt.

Die richtige Frage lautet:

Was ist meine Aufgabe?

Diese Antwort weiß ich auch!

"Je mehr ich die Dinge beobachte und studiere, desto mehr bin ich der Überzeugung, dass der Schmerz über Trennung und Tod vielleicht die größte aller Illusionen ist. Zu erkennen, dass es sich um eine Illusion handelt, bedeutet, frei zu werden. Es gibt keinen Tod, keine Trennung von der Substanz."

MAHATMA GANDHI (indischer Nationalist und spiritueller Lehrer

Und noch eine Powerpoint-Präsentation

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Falls Sie trotzdem fortfahren möchten, klicken Sie hier.

Galileo Galilei hat gesagt: „Es gibt nichts, was man einem Menschen beibringen kann. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.“

                                                                                                                                               

 
   
 

  
  

 

 

 Fin

 
Stand: 31.12.2011

Stand: 31.12.2011

 
 
 
   
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