Jakobsweg - Camino Primitivo                  

   
   

 

   
   

                    vom 09.04. - 24.04.2008                   

   
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Vorbereitung

      

     

Wenn Du einmal auf dem Jakobsweg unterwegs warst - gemeint ist eine längere Strecke, dann gehen die Vorbereitungen leichter von der Hand!

Nun was brauche ich?

Das sind zwei Hauptsachen, die ich auch jedem der länger unterwegs sein will empfehle!

  • Körperliche Fitness und einen sorgsam gepackten Rucksack!

Zur körperlichen Fitness kann ich sagen, dass ich durch die Halbmarathonläufe in den letzten Jahre fit genug bin um auf den Weg zu gehen.

Um hier aber nicht abzuschrecken - es reicht schon, wenn man ca. 20 km am Tag unter die Füße bekommen kann. Man muss also keinen Halbmarathon gelaufen haben bzw. so fit sein, dass man einen laufen kann.

Beim packen des Rucksackes ist auf die Jahreszeit zu achten. Es wird vermutlich regnen, zumal ich ja auf dem Camino Primitivo auch drei Pässe überqueren muss. Mit reiner Sommerkleidung ist es also nicht getan.

Mit zum Rucksack gehört bei mir immer auch mein Pilgerstab aus Haselnuss.

Obwohl auch Gewicht, wollte ich nicht mehr auf diesen verzichten. Auch 2005 hatte ich einen Haselnussstab dabei. Er ist gewissermaßen mein Markenzeichen geworden.

 

  • Geistige Vorbereitung auf den geplanten Weg

Auch das gehört für mich mit zu einer Planung und Vorbereitung!

Sich gedanklich auf den Weg einzustellen. Gemeint ist damit nicht nur, wie ist der Weg, wo sind die Herbergen usw. - nein vielmehr die Gedanken über das bisherige Leben und auch die Gedanken über die Zukunft.

 

Bei mir sind zum Beispiel unter anderem Gedanken an den von mir gegründeten Verein Balance e.V. mit dabei.

  • lasse ich mich wieder einmal zu sehr auffressen?

  • wissen viele Teilnehmer überhaupt, dass es um etwas Größeres geht?

  • wird es überhaupt gesehen was alles dahinter steckt?

 

Dann auch weitere für mich wichtige Fragen, wie zum Beispiel

  • meine vernachlässigten Buchprojekte für meine drei Mädels

  • mein Projekt "Ichkenndajemand-rm"

  • Sinn des Lebens und anderes,

 

Hinweis (im nachhinein)

Als ich den Eintrag oben gemacht habe war es Januar 2008 und ich hatte erst den Flug gebucht. Ich war sehr froh über die Buchung und habe mich auch gefreut auf den Camino.

Dann kam es aber anders. Im Februar und März 2008 ereigneten sich Dinge, die mich finanziell in eine Schieflage gebracht haben. Alles schaukelte sich bis zum Abflug weiter auf.

Beim Abschied von meiner Frau sagte ich ihr: Ich weiß nicht, ob ich zurück kommen werde.

Mit diesen (sehr schlechten) Gedanken bin ich dann auch geflogen.

Wider erwarten - von der Buchung aus gesehen - hatte ich eine schwere Depression mit an Bord. Damit war es wohl der falscheste Weg, den ich überhaupt gehen konnte!

Alleine * Anstrengend * Mit mir selber konfrontiert * Ausgang total offen *

und

ein zusätzliches Gepäckstück: Ein Buch eingewickelt in ein Filztuch: Jesus von Nazareth

 

   
   
     

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