Arbeitskreis für den Rems-Murr-Kreis

 
 

 

 
     
        
 
 
Das war zuvor bestimmt mal ein wilder Haufen Steine...
 
 
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Depression

Zahlen & Fakten

 
ca. 5 Millionen Erwachsene leiden in Deutschland an einer Depression
 
Über 75 Prozent von ihnen haben eine unspezifische oder eine leichte bis mittelschwere Ausprägung der Erkrankung
 
Jeder 5. bis 6. bekommt im Laufe seines Lebens eine Depression
 
Rund 80 Prozent der Patienten, die zum ersten Mal unter einer Depression leiden, werden ausschließlich ambulant versorgt.
 
Rund zwei Drittel von ihnen werden ausschließlich vom Hausarzt behandelt.
 
 

Ängste

Zahlen & Fakten

 
Phobien: bei Phobien tritt Angst überwiegend in spezifischen Situationen oder bei Kontakt mit bestimmten Objekten auf, die an sich genommen ungefährlich sind. Die betreffenden Objekte oder Situationen werden nach Möglichkeit gemieden oder nur voller Angst ertragen. 
 
Sonstige Angststörungen
Etwa 10 % der Bevölkerung in Deutschland leidet im Laufe des Lebens an einer behandlungsbedürftigen Angststörung.
 
Die meisten Angsterkrankungen beginnen zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr.
 
Frauen sind häufiger betroffen.
 
Zwangsstörungen. . .
werden nach Angststörungen, Depressionen und Schizo-phrenie als vierthäufigste psychiatrische Störung angegeben.
 
In Deutschland leiden 2 % der Bevölkerung im Laufe des Lebens an einer Zwangs-störung.
 
Frauen und Männer sind ungefähr gleich häufig betroffen.
 
Auffallend ist ein sehr hoher Prozentsatz von allein stehenden Menschen.
 
 

Schizophrenie

Zahlen & Fakten

 
Die Schizophrenie stellt ein sehr komplexes Krankheits-bild da. Ein Patient kann laut brüllend auf nicht-existente Personen weisen, die ihn verfolgen, ein anderer sitzt seit Tagen an der gleichen Stelle und schaukelt monoton seinen Körper, ohne einen Ton von sich zu geben.
 
Beide leiden an Schizophrenie, befinden sich jedoch in unterschiedlichen Phasen der Erkrankung bzw. Syndromen.
 
Die Erkrankungswahrschein- lichkeit liegt bei 1 %.
 
Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.
 
Schizophrenien treten in allen Gesellschaften auf, es verändern sich je nach soziokulturellem Hintergrund lediglich die Erscheinungsbilder.
 
Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen dem 15. und dem 30. Lebensjahr.
 
 

Essstörungen

Zahlen & Fakten

 
Anorexia nervosa
Zu über 90 % sind sind Mädchen und Frauen betroffen.
 
Ca. 1 % aller Mädchen leiden an Anorexie.
 
Die Krankheit bricht meist in der Pubertät aus, das Durch-schnittsalter liegt zwischen 16 und 17 Jahren
 
Die Zahl der Krankheitsfälle scheint zuzunehmen
 
 
Bulimia nervosa
In über 95 % der Fälle sind Frauen bzw. Mädchen betroffen.
 
Schätzungen gehen davon aus, dass 2,5 % aller Frauen bis zum Alter von 35 Jahren eine Bulimie entwickeln.
 
Ca. 5 % aller Frauen geben an, bereits Phasen durchlebt zu haben, in denen sie ihr Gewicht durch willentliches Erbrechen oder Abführmittel gesenkt haben.
 
Die Zahl der Neu-erkrankungen scheint in den letzten Jahren zu steigen.
 
Das Durchschnittsalter bei Beginn der Erkrankung liegt bei 18 Jahren
 
Die Mortalitätsrate wird mit 3 % angegeben.
 
 
Hier einige Interviews
 
    Magersucht
 
    Depression
 
    Angst / Panik
 
    Schizophrenie
 
    Borderline
 

wird fortgesetzt

 
Wenn Sie mögen, melden Sie sich zu einem Gespräch - s. Kontaktsdaten.
 
 

Psychische Erkrankungen

ein Überblick. Häufig steht eine Erkrankung nicht alleine da! Es kommt zu einer Komorbidität,

Vor allem im Bereich der psychischen Störungen nach DSM-IV kommen Mehrfachdiagnosen oft vor. So zeigt sich, dass bei einem problematischen Substanzgebrauch (bzw. Abhängigkeitserkrankungen) gehäuft eine Depression, Angst- und Panikstörung sowie eine Dysthymie nachgewiesen werden kann.

Hinweis: Unten finden Sie auch zu verschiedenen Erkrankungen Interviews von Betroffenen.

Psychische Erkrankungen - ein Überblick (angelehnt an den ICD 10)

  • F 0 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen

Demenz bei Alzheimer - Krankheit

Vaskuläre Demenz

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mit weiteren Unterteilungen

  • F 1 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Störungen durch Alkohol

Störungen durch Opioide

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mit weiteren Unterteilungen

  • F 2 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen

Schizophrenie

Die Schizophrenie ist eine Erkrankung aus der Gruppe der Psychosen mit charakteristischen Änderungen von Denken, Wahrnehmung, Willen, Leistungsfähigkeit, Psychomotorik und Affekt. Als psychopathologische Symptome treten auf: Wahn, Halluzinationen, Denkstörungen, Ich-Störungen sowie Störungen der Affektivität, ferner psychomotorische Störungen.
Es lassen sich verschiedene Symptome beschreiben, die die gesamte Persönlichkeit betreffen, jedoch nicht die intellektuellen Fähigkeiten herabsetzen.

Paranoide Schizophrenie

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mit weiteren Unterteilungen

  • F 3 Affektive Störungen

Manie / Manische Episode

Psychische Störung mit euphorisch- gehobener oder gereizter Stimmungslage, Enthemmung, Ideenflucht und Selbstüberschätzung. Rein manische Verläufe kommen bei ca. 5 % der affektiven Störungen vor.

Wie eine Depression verläuft auch die Manie in Phasen von unterschiedlicher Dauer. Bei manischen Phasen - sie sind im Durchschnittkürzer als depressive - sind Verläufe von wenigen Tagen genauso möglich wie von mehreren Jahren.

Hypomanie

Manie

Bipolare affektive Störung

Bei einer bipolaren affektiven Störung treten sowohl depressive wie auch manische Episoden auf. Leichtere Formen mit andauernder Instabilität der Stimmung und mit zahlreichen Perioden leichter Depression im Wechsel mit leicht gehobener Stimmung bezeichnet man als Zyklothymie.

mit weiteren Unterteilungen

Depression / Depressive Episode

Psychische Störungen mit trauriger Verstimmtheit, gedrückter, pessimistischer Stimmungslage, Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Antriebsminderung, leichte Ermüdbarkeit, evt. mit Angst und Selbsttötungsneigung.

Leichte depressive Episode

Mittelgradige depressive Episode

Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Rezidivierende depressive Störungen

unterteilt nach Schweregraden

Anhaltende affektive Störungen

Zyklothymia

Dysthymia

  • F 4 Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen

Phobische Störung

Agoraphobie

Der Begriff Agoraphobie leitet sich aus dem Griechischen ab (agora = Marktplatz; phobos = Furcht und beschreibt ursprünglich die Angst, sich auf weiten, offenen Flächen zu bewegen (Marktplätze). Deshalb wird dieses Beschwerdebild auch "Platzangst" genannt. Heute wird Agoraphobie sehr viel weiter gefasst.

Agoraphobie mit und ohne Panikstörung

Soziale Phobien

Spezifische (isolierte) Phobien

Sonstige Angststörungen

Panikstörung

Generalisierte Angststörung

Angst und depressive Störung gemischt

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Unter Angst und Panikstörungen versteht man umschriebene Krankheitsbilder, die durch unterschiedliche Erscheinungsformen von Angst geprägt sind. Man unterscheidet Panikstörungen, Phobien und generalisierte Angststörungen. Angst- und Panikstörungen gehen sowohl mit körperlichen als auch seelischen Symptomen einher.

Zwangsstörung

Bei einer Zwangsstörung besteht der innere Zwang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun (Zwangsgedanke und / oder Zwangshandlungen). Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos.

Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang

Vorwiegend Zwangshandlungen

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Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

Akute Belastungsreaktion

Posttraumatische Belastungsstörung

Anpassungsstörungen

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Dissoziative Störungen

mit weiteren Unterteilungen

Somatoforme Störungen

mit weiteren Unterteilungen

Sonstige neurotische Störungen

  • F 5 Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit körperlichen Störungen und Faktoren

Essstörungen

Anorexia nervosa

Bei der Anorexia nervosa handelt es sich um selbst verursachtes, deutliches Untergewicht verbunden mit der übersteigerten Idee trotz Untergewicht zu dick zu sein. Meist mit Ausbleiben der Regelblutung verbunden. Weitere Bezeichnungen für dieses Störungsbild sind Magersucht und Anorexie. 

Bulimia nervosa

Bei einer Bulima nervosa handelt es sich um Essattacken, die mindestens zweimal wöchentlich auftreten, gefolgt von dem Versuch durch Erbrechen, Abführen oder andere Maßnahmen einer Gewichtszunahme entgegen zu wirken. Es besteht eine übersteigerte Angst davor, zu dick zu werden bzw. zu sein. Eine andere Bezeichnung für die Störung ist Ess-Brech-Sucht.

mit weiteren Unterteilungen

Andere

Nichtorganische Schlafstörungen

Nichtorganische sexuelle Funktionsstörungen

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  • F 6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Persönlichkeitsstörungen

Bei Persönlichkeitsstörungen sind Persönlichkeitsmerkmale in einer Art und Weise ausgeprägt, dass sie subjektiven Leidensdruck hervorrufen und mit sozialen Beeinträchtigungen einhergehen. Meist handelt es sich um tiefgreifende und unflexible Muster inneren Erlebens und Verhaltens.

Paranoide Persönlichkeitsstörung

Schizoide Persönlichkeitsstörung

Dissoziale Persönlichkeitsstörung

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

  • Impulsiver Typus

  • Borderline Typus

Histrionische Persönlichkeitsstörung

Anankastische Persönlichkeitsstörung

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  • F 7 Intelligenzminderung

    mit weiteren Unterteilungen

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  • F 8 Entwicklungsstörungen

    mit weiteren Unterteilungen

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  • F 9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

mit weiteren Unterteilungen

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Hinweis: Es besteht kein Anspruch auf umfangreiche Erklärungen. Diese entnehmen Sie bitte der Fachliteratur oder den einschlägigen Internetseiten.

 
     
   
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