Arbeitskreis für den Rems-Murr-Kreis

 
 

 

 
     
        
 
 
Das war zuvor bestimmt mal ein wilder Haufen Steine...
 
 
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"Die Seele hat Vorfahrt!"

im Betrieb

im Unternehmen

Im Frühjahr 2012 durfte ich als Betroffener (Depressionen) an einem Seminar der IG - Metall für Betriebsräte teilnehmen.

Das Thema: Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz

Es war erkennbar, dass die Unsicherheit zum Umgang mit psychischen Erkrankungen doch recht hoch war!

Burnout * Depression * Angsterkrankung * Sucht

       
       
Burnout Depression Angst Sucht

Fürsorgepflicht des Arbeitgebers am Beispiel Burnout

Das Burnout eines Arbeitnehmers ist nicht nur für den Betroffenen ein Schicksalsschlag, sondern zieht i.d.R. weitere Kreise. Während zunächst einmal die Sozialversicherungen einspringen und unmittelbar entstandenen Schaden soweit möglich ersetzen, wird immer häufiger die Frage aufgeworfen, ob je nach Konstellation allenfalls auch der Arbeitgeber ein Mitverschulden an einem Burnout trägt. Schon heute wird bei einigen Versicherern darüber nachgedacht, auf Arbeitgeber in der einen oder anderen Form Regresse zu ermöglichen, wenn sich in deren Betrieb zu viele Burnout- Fälle ereignen oder wenn sich zeigen sollte, dass der Arbeitgeber bei sich abzeichnenden Fällen nicht rechtzeitig eingeschritten ist.

Die Rechtsordnung verlangt vom Arbeitgeber, die psychische und physische Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen, in der Fachsprache spricht man von der sog. Fürsorgepflicht. Diese ist in verschiedenen Rechtsnormen in unterschiedlicher Konkretisierung geregelt. Vom Arbeitgeber wird verlangt, dass er, wenn er vom Problem Kenntnis hat (oder bei genügender Aufmerksamkeit haben müsste), entsprechende Maßnahmen ergreift, bspw. auf eine medizinische Abklärung drängt. Ebenso verlangt die Fürsorgepflicht vom Arbeitgeber, dass er seinen Betrieb in einer Art und Weise organisiert, dass Überbelastung von Arbeitnehmern möglichst nicht oder selten vorkommt. Verletzt der Arbeitgeber die Fürsorgepflicht, so wird er dem Arbeitnehmer schadenersatz- und genugtuungspflichtig, den Versicherungen allenfalls regresspflichtig. Führt das Burnout beim Arbeitnehmer, bspw. durch einen längeren Ausfall oder weil seine Position zwischenzeitlich umbesetzt wurde, zu einem Karriereknick oder gar -bruch, so kann der Erwerbsschaden leicht eine erkleckliche Höhe erreichen. Kommt es gar zu einem Gerichtsprozess, leidet oftmals auch die Reputation des Arbeitgebers darunter.
 

Angebot in / für Betriebe - für Auszubildende (begrenzt auf den Rems-Murr-Kreis)

            1.

Unterricht für Auszubildende zu psychischen Erkrankungen

 

Analog zu dem Angebot für Schulen

 

„(Nicht) ganz normal?!“ Psychische Erkrankungen verstehen           

„Du gehörst wohl in die Klapse!“ Nicht nur Kinder und Jugendliche haben Probleme, mit psychischen Erkrankungen vorurteilsfrei umzugehen.

Die Schulmaterialien „(Nicht) ganz normal?! Psychische Erkrankungen verstehen“ wurden vom Kompetenznetz Depression entwickelt. Die Materialien können einzeln oder im Rahmen von thematischen Unterrichtsstunden eingesetzt werden.

Der 1. Themenschwerpunkt "Psychische Erkrankungen verstehen" bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Thema „Psychische Gesundheit“ auseinander zu setzen.

Der 2. Themenschwerpunkt „Keinen Plan mehr? Wer hilft dir, wenn du nicht mehr weiter weißt?“ beschäftigt sich mit dem Thema Krisen. Die Materialien sollen die Schülerinnen und Schüler darüber informieren, dass unterschiedliche Institutionen Kinder und Jugendliche in besonderen Problemsituationen unterstützen.

 
              Mögliche Lernziele und Lerninhalte
 
            Wissen,
                
  dass viele Menschen unter einer psychischen Erkrankung leiden.
                
  welche Folgen eine psychische Erkrankung für die betroffenen Menschen hat.
                
  dass es verschiedene Institutionen und Ansprechpartner gibt, die Kinder und Jugendliche
                      in besonderen Problemlagen unterstützen.

            Erkennen,
                
  dass eine psychische Erkrankung auch die Familien und Freunde der Patienten betrifft.
                
  dass auch Kinder und Jugendliche sich in Krisensituationen befinden können.

            Verständnis
                
  für psychisch kranke Menschen.

            Nachdenken
                
  über die Möglichkeit, betroffenen Menschen zu helfen.

 
               2 Schulstunden  *  Materialien werden mitgebracht   *
 
 

           2.

Auszubildende klären auf zu psychischen Erkrankungen

 

Projektarbeit für Auszubildende Ihres Betriebes - 1. - 3. Ausbildungsjahr gemeinsam.

 

Dauer in der Regel ein halbes Jahr.

 

Meine Aufgabe: Begleitung des Projektes in wöchentlichem oder 14-tägigem Abstand.

   
 

Hinweis:

 

Ähnliche Projekte werden z.B. im Rahmen der Ausbildung von der Altenpflegeschule Lorch regelmäßig mit verschiedenen Themen durchgeführt und vorgestellt!

 
 

 

 

Angebot für Inhaber und Führungskräfte im Betrieb

(begrenzt auf den Rems-Murr-Kreis und Nachbarlandkreise)

 

Vor meiner eigenen Depression war ich Geschäftsführer (ca. 150 MA) einer Betriebskrankenkasse. Der Vorstand sagte mir eines Tages: "Ich brauche einen "Ackermann - Typen" und der sind Sie nicht!"

Meine Erfahrung aus dieser Zeit und auch in Gesprächen mit Führungskräften ist, dass es schwer ist für eine Führungskraft, sich innerhalb des Betriebes jemandem anzuvertrauen.

Gerne können Sie sich für ein vertrauliches Gespräch an mich wenden.

 
 
 
 

Hinweis:

Sämtliche sowohl von Mitarbeitern und Auszubildenden gemachten Angaben werden vertraulich gehandelt.

 

Stand: 01.01.2017

 
     
   
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