Arbeitskreis für den Rems-Murr-Kreis

 
 

 

 
     
        
 
 
Das war zuvor bestimmt mal ein wilder Haufen Steine...
 
 
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"Die Seele hat Vorfahrt!"

Nachgefragt

von Betroffenen

Auf dieser Seite möchten wir Fragen von Betroffenen beantworten, die in der Vergangenheit an uns gestellt wurden. Vielleicht ist Ihre Frage ja auch dabei. Falls nein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir stellen Ihre Frage ggf. hier anonym ein!

Selbstverständlich beantworten wir Ihre Frage auch direkt!

 

Nachgefragt

  • zu Selbsthilfe / Selbsthilfegruppen!

   
   
   

Frage 1

Hallo, ich suche sehr dringend eine Selbsthilfegruppe in Filderstadt zwecks Ängsten und Panikattacken.
Können Sie mir helfen?
Viele Grüße!

   

Antwort 1

Eine Selbsthilfegruppe ist uns leider in Filderstadt nicht bekannt. Um Ihnen weiter zu helfen sehen wir zwei Möglichkeiten.
     1. Fragen Sie bei der örtlichen AOK nach einer Selbsthilfegruppe
     2. Fragen sie bei der Selbsthilfekontaktstelle nach
Oft sind Selbsthilfekontaktstellen und AOK verzahnt!
Kontaktdaten der Selbsthilfekontaktstelle finden Sie unter >> Selbsthilfe <<

   
   
   

Frage 2

Ich suche eine Gruppe Depressionen in Fellbach? Wissen Sie mir da eine?

   

Antwort 2

Auch hier bitten wir direkt bei der Selbsthilfekontaktstelle nach den Daten der Selbsthilfegruppe zu fragen! Unseres Wissens gibt es eine Gruppe!

   
   
   

Frage 3

Ist er Besuch einer Selbsthilfegruppe überhaupt sinnvoll?

   

Antwort 3

Ich / wir halten den Besuch einer Selbsthilfegruppe auf jeden Fall für eine sinnvolle Ergänzung. Das gilt für alle psychischen Erkrankungen. Wie im normalen Leben sollte die Chemie untereinander stimmen und auch klare Regeln für die Gruppentreffen vorhanden sein. Mehr dazu finden Sie auch unter Selbsthilfe / Selbsthilfegruppen / Themenarbeit!

Wir empfehlen die Gruppe mindestens 3 mal zu besuchen und zu schauen ob es für einen gut ist!!

   
   
   
   
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Nachgefragt

  • zu psychische Erkrankungen

Frage 1

Ich vermute, dass ich einen Burnout oder eine Depression habe. Jetzt recherchiere ich im Netz und bin auf viele Seiten gestoßen! Was soll ich weiter machen?

   

Antwort 1

Sie schreiben "ich vermute" ! Das bedeutet es besteht keine gestellte - von einem Arzt - Diagnose. Wenn Sie zum jetzigen Zeitpunkt recherchieren werden Sie vermutlich weiter verunsichert. Es gibt zwar viele gute Informationen im Netz, doch Sie sollte auf die richtigen stoßen. Schon zwischen Burnout und Depression gibt es große Unterschiede.

Bedeutet: Information ist zwar gut und auch richtig - aber gehen Sie erst zu einem Arzt / Facharzt!

   
   
   

Frage 2

Mit mir stimmt etwas nicht. Ich empfinde keine Freude mehr, bin endlos traurig , mag nicht mehr in die Schule und am liebsten nicht mehr aufstehen. Was ist mit mir?
Wem kann ich das sagen, ohne abgestempelt zu werden?

   
Antwort 2

In der Schule wäre ein Vertrauenslehrer eine gute Ansprechperson, oder auch ein Sozialarbeiter, falls vorhanden. Eigentlich jede Vertrauensperson - ob Freund (in) oder Familie. Sollten Sie hier jeweils niemanden haben suchen Sie bitte einen Arzt auf. Dieser ist auf jeden Fall an seine Schweigepflicht gebunden und wird Ihnen auch weiter helfen.

   
   
   
Frage 3 Auch glaube ich habe eine Schizophrenie?
   
Antwort 3 Da Sie keine weiteren Angaben machen, empfehlen wir Ihnen auf einen Arzt aufzusuchen.
   
   
   
Frage 4 Ich habe eine Angststörung mit Panikattacken - was soll ich jetzt machen?
   
Antwort 4

Auf jeden Fall mal zum Facharzt und eine Diagnose stellen lassen. Danach ist die Frage wie die Behandlung aussehen kann / soll. Im übrigen sind Angsterkrankungen gar nicht so selten. Auch Information in Form von Psychoedukation kann wertvoll sein. Ggf. melden Sie sich noch einmal!

   
   
   

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Nachgefragt

  • zu Behandler / Behandlung

Frage 1

Ich bin noch im Krankenhaus wegen einer Depression! Jetzt steht bald die Entlassung an und ich soll eine ambulante Therapie machen. Empfohlen ist eine Verhaltenstherapie! Ich habe eine Liste bekommen und angefangen diese ab zu telefonieren. Meistens komme ich auf einen Anrufbeantworter - ich rede drauf - aber es kommt kein Rückruf. Einmal bin ich durchgekommen, aber der Therapeut sagte mir er habe eine Wartezeit von einem 3/4 Jahr. Ist das normal?

   
Antwort 1

Leider hören wir das so viel öfter. Die Wartezeit ist recht lang und so ist ein halbes Jahr oft keine Seltenheit. Unseres Erachtens hat die Zunahme von psychischen Erkrankungen stärker zugenommen und die Anzahl der Therapeuten hat hier nicht mitgehalten. Fragen Sie ggf. bei Ihrer Krankenkasse nach, ob diese einen Ausweg zu einer schnelleren Behandlung weiss.

   
   
   
Frage 2

Mir ist es auch so ergangen wie in Frage 1 beschrieben!

Wer hilft mir in der Überbrückungszeit, während ich Monate auf einen Therapieplatz warten muss?

   
Antwort 2

Das ist leider eine häufig gestellte Frage. Die Wartezeiten sind leider immer noch lang. Ich würde Ihnen empfehlen bis zum Therapiebeginn möglichst umfangreiche Informationen zur Krankheit einzuholen. Aber auch das ist nicht immer so einfach - daher die erweiterte Empfehlung evtl. einen Kurs Psychoedukation zu machen. Der Kurs geht in der Regel über 8 - 10 Wochen und Sie erhalten umfangreiche Informationen zur Krankheit und dem Umgang damit. Die Informationen wären durchaus auch für Partner interessant.

   
   
   
Frage 3

Guten Tag,
ich bin in einem großen Unternehmen als Abteilungsleiter tätig.
Diagnose: erst Burnout und dann ein Monat später Depression. Es ist mir nicht möglich, mich in der Firma zu Outen oder eine längere Kur oder Reha zu machen. Ich habe einen Heilpraktiker für Psychotherapie im Bekanntenkreis und würde gerne diesen aufsuchen. Es ist klar, dass ich die Kosten selber zahlen muss! Wie stehen Sie dazu?

   
Antwort 3

Das ist eine gute Alternative. Der Heilpraktiker für Psychotherapie sollte sich aber auf jeden Fall zum Krankheitsbild auskennen. Es gibt hier ganz verschiedene Therapiemöglichkeiten. Die Kosten sind auf jeden Fall selbst zu tragen. Manche private Krankenversicherungen oder Beihilfe übernehmen die Kosten ganz oder teilweise,

   
   
   
Frage 4

Ich habe nach langem Suchen eine Therapeuten gefunden und merke jetzt nach vier Sitzungen, dass die Person überhaupt nicht mein Fall ist. Was soll ich jetzt machen? Bleiben obwohl die Chemie nicht stimmt oder einen anderen suchen?

   
Antwort 4

Auch das ist leider nicht so selten. Dazu sind die ersten 5 Sitzungen da um zu überprüfen, ob die Chemie zwischen Behandler und Patient passt. Sollte das nicht der Fall sein können beide die Therapie abbrechen. Blöd ist natürlich, dass Sie dann einen neuen Therapeuten suchen müssen. Ich würde das aber auf jeden Fall in Kauf nehmen. Das Vertrauensverhältnis zum Therapeuten ist eine Grundvoraussetzung.

   
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Nachgefragt

  • zu Sonstigem

Frage 1

Ist das vertraulich, wenn sie in meiner Schule sind und ich mich Ihnen anvertraue?

   
Antwort 1

Ein ganz klares JA! Wenn Sie sich uns anvertrauen ist das auf jeden Fall vertraulich! Wir halten es für sehr wichtig, dass sich ein Betroffener jemandem anvertraut. Dadurch entsteht auch die erste Entlastung. Anschließend sollte aber weiter auf das Unterstützungssystem zurückgegriffen werden. Dies geschieht in gemeinsamer Absprache!

   
   
   
Frage 2

Habe ich diese Krankheit (Depression) selbst verursacht, weil ich ein Schwächling bin?

   
Antwort 2

Lassen Sie diesen Gedanken bitte schnell fallen. Eine psychische Erkrankung hat nichts mit Schwäche zu tun! Eben so wenig haben Sie diese selber verursacht! 

   
   
   
   
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Hinweis:

Sämtliche hier gemachten Angaben dienen nur der Information und ersetzen keine erforderliche ärztliche Behandlung!

 
     
   
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